Dank an BioNTech für schnelle Entwicklung eines Impfstoffs

In einer Videokonferenz haben sich Angela Merkel, Jens Spahn und Anja Karliczek mit dem Impfstoffhersteller BioNTech ausgetauscht. Sie bedankten sich bei den Forschenden für ihr Engagement bei der Entwicklung des Corona-Impfstoffs.

Anja Karliczek während der Videokonferenz mit BioNtech
Anja Karliczek während der Videokonferenz mit BioNtech © BMBF/ Hans-Joachim Rickel

Bei dem digitalen Besuch in Mainz machten die Vertreter der Bundesregierung deutlich, wie stolz man auf den Impfstoff ‚Made in Germany‘ sein könne. Dies komme jedoch nicht von ungefähr. Denn – das stellte besonders Anja Karliczek noch einmal heraus – die Forschenden arbeiten bereits seit 30 Jahren an mRNA-Impfstoffen. Bislang insbesondere in der Krebsforschung.

Forschungsförderung seit 2008

Deshalb sei, so die Ministerin, BioNTech über die Jahre hinweg durch Forschungsförderung des BMBF unterstützt worden. Zuerst als Starthilfe bei der Firmengründung 2008 und auch aktuell bei der Impfstoffentwicklung.

Vertrauen in Impfstoff ist essenziell

Als weiteren wichtigen Punkt betonte Karliczek das Vertrauen, das es in den neu entwickelten Impfstoff brauche. Sie machte deshalb noch einmal deutlich, dass bei der Prüfung des Corona-Impfstoffs keine Abstriche gemacht wurden. Ganz im Gegenteil habe die Gruppe von 44.000 Probanden in den klinischen Studien die Zahl sonstiger Studien bei Weitem überschritten.

Jahrelange Forschungserfahrung war ausschlaggebend

Die Kürze der Entwicklungsdauer habe man vor allem der jahrelangen Erfahrung der Forscher zu verdanken. „Das ist ein echter Erfolg für die Wissenschaft“, sagte Karliczek und bedankte sich nachdrücklich bei dem Forscherteam Ugur Şahin und Özlem Türeci für ihren Einsatz.

Beide Forscher sprachen ihrerseits davon, dass die Entwicklung und der Schutz der Bevölkerung gegen das Coronavirus ihnen eine Herzensangelegenheit sei.