Das Forschungsschiff Alkor

Forschungsschiff Alkor
Forschungsschiff Alkor © GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel. Kontakt: presse@geomar.de, +49(0)431/600-2802

Die Alkor zählt, wie ihr Schwesternschiff Heincke, zu den mittelgroßen Forschungsschiffen. Sie wird vor allem im Bereich des europäischen Schelfes zum Einsatz. Sie ist als Mehrzweckforschungsschiff für alle Disziplinen der Meeresforschung einsatzfähig:

  • für alle Arbeiten der physikalischen Ozeanographie, Meereschemie und biologische Meereskunde einschließlich Fischereibiologie;
  • für spezielle Arbeiten der Maritimen Meteorologie, marine Geophysik und für leichte Geologie;
  • Einsatz auch bei mittleren Eisverhältnissen in der Ostsee, im Kattegat und Skagerrak.

Die "ALKOR" wurde seit Indienstnahme gemäß dem unveränderten Fahrterlaubnisschein für "Kleine Fahrt" fast ausschließlich in der Ostsee, dem Kattegat und Skagerrak sowie in der Nordsee eingesetzt. Die längste Forschungsfahrt führte 1992 in küstennahen Gewässer vor Portugal.

Seit 1997 wird die "ALKOR" wie die "POSEIDON" im Einvernehmen mit den anderen schiffsbetreibenden Instituten (IOW, AWI) nach einem zentralen Beantragungs- und Zuweisungsverfahren im "Pool mittlerer Forschungsschiffe" betrieben.

Technische Daten

Länge:  55 m
Reisegeschwindigkeit: 12,5 kn
Seezeit: (max.)  21 Tage
Wissenschaftliches Personal: (max.)  12 Personen
Einsatzgebiete:  Nord- und Ostsee
Vorlaufzeit für Fahrtvorschläge:  1 Jahr
Eigner:  Land Schleswig-Holstein