Das Forschungsschiff Maria S. Merian

Die "Maria S. Merian" auf See © IOW / H. v. Neuhoff

Am 16. Februar 2006 legte das neue Forschungsschiff Maria S. Merian zu seiner ersten wissenschaftlichen Ausfahrt ab. Die MARIA S. MERIAN zeichnet sich gegenüber anderen Forschungsschiffen vor allem durch ihre Eisrandfähigkeit aus. Daher ermöglicht sie Forscherinnen und Forschern nicht nur Fahrten auf dem Mittelmeer und dem Nordatlantik, sondern auch auf dem subpolaren Nordmeer. Benannt wurde das Forschungsschiff nach Maria Sibylla Merian (1647-1717), der Begründerin der deutschen Entomologie, die Ende des 17. Jahrhunderts als erste Frau Forschungsreisen größeren Ausmaßes mit dem Schiff unternahm. Ihr Porträt zierte auch die 500-DM-Banknote.

Der Namensvorschlag für das neue Forschungsschiff geht zurück auf einen BMBF-Schülerwettbewerb im "Jahr der Geowissenschaften 2002", den der damals 10-jährige Steffen Kaiser aus dem süddeutschen Lorch gewann.

Technische Daten

Länge: 95 m
Reisegeschwindigkeit: 12,5 kn
Seezeit: (max.) 35 Tage
Wissenschaftliches Personal: (max.) 22 Personen
Einsatzgebiete: Subpolares Nordmeer, Nordatlantik, Mittelmeer
Vorlaufzeit für Fahrtvorschläge: 2 Jahre
 Eigner: Land Mecklenburg-Vorpommern