Das Forschungsschiff Meteor

© Niels Jakobi, Leitstelle Deutsche Forschungsschiffe an der Universität Hamburg

Das zweitgrößte Forschungsschiff Deutschlands, die Meteor, dient der Grundlagenforschung in vielen wissenschaftlichen Disziplinen. Dazu gehören Untersuchungen von Luft, Wasser, Lebewesen und Erdoberfläche. Die mit 28 Plätzen für wissenschaftliches Personal bestückte Meteor kommt auf dem Atlantik, dem Ostpazifik, dem Westindischen Ozean, dem Mittelmeer und auch auf der Ostsee zum Einsatz.
 
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat den Bau des Schiffes finanziert und ist stellvertretend für die Bundesrepublik Deutschland auch dessen Eigentümer. Die Finanzierung der laufenden Kosten teilen sich die DFG und das BMBF im Verhältnis 70:30. Die DFG-Senatskommission für Ozeanographie koordiniert die wissenschaftliche Fahrtplanung, wobei die Leitung des Schiffsbetriebs bei der Leitstelle Deutsche Forschungsschiffe am Institut für Meereskunde der Universität Hamburg liegt.
 
Mit der Förderung von Forschungsschiffen als Hilfseinrichtung sorgt die DFG für eine gerechte, an Kriterien der wissenschaftlichen Qualität orientierte Verteilung der Forschungsressource "Schiffszeit". Die Meteor steht, ebenso wie die Maria S. Merian, allen deutschen Meeresforschern nach allgemein akzeptierten Regeln zur Verfügung.

Technische Daten

Länge: 98 m
Reisegeschwindigkeit: 11,5 kn
Seezeit: (max.) 50 Tage
Wissenschaftliches Personal: (max.) 28 Personen
Einsatzgebiete: Atlantik, Ostpazifik, Westindik, Mittelmeer und Ostsee
Vorlaufzeit für Fahrtvorschläge: 2 Jahre
Eigner: Deutschland, vertreten durch BMBF