Dem Klimawandel begegnen

Staatssekretär Georg Schütte betont die Wichtigkeit von Forschung für Klimaschutz.

Die Bundesumweltministerin Svenja Schulze und der Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung Georg Schütte nahmen heute das neue Politikpapier des Wissenschaftlichen Beirates der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) entgegen. Das Papier trägt den Titel „Zeit-gerechte Klimapolitik: Vier Initiativen für Fairness“. Anlass für das Papier ist die im Dezember in Katowice/Polen stattfindende 24. Weltklimakonferenz.                                         

Georg Schütte, Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung. © BMBF / Hans-Joachim Rickel

Staatssekretär Georg Schütte sagte anlässlich der Veröffentlichung des Papieres: „Das WBGU-Politikpapier ʽZeit-gerechte Klimapolitik: Vier Initiativen für Fairnessʼ macht erneut deutlich: Der Klimawandel gehört zu unseren größten Herausforderungen – weltweit, aber auch in Deutschland. Die Wissenschaft hat dieses Thema insbesondere seit den 1970er Jahren adressiert und seitdem auf die politische Tagesordnung gebracht. Forschung leistet auch weiterhin einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz, denn wissenschaftliche Erkenntnisse legen die Grundlage für gute klimapolitische Entscheidungen. Deshalb fördert das BMBF Projekte der Klimaforschung, in denen auch soziale und ökonomische Aspekte im Mittelpunkt stehen, mit derzeit 60 Millionen Euro pro Jahr."

Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU)

Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) wurde 1992 im Vorfeld der Konferenz der Vereinten Nationen über Umwelt und Entwicklung („Erdgipfel von Rio“) von der Bundesregierung als unabhängiges wissenschaftliches Beratergremium eingerichtet. Der WBGU wird gemeinsam vom BMBF und BMUB finanziert.