Der Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis

Der Förderpreis im Gottfried Wihelm Leibniz-Programm wird seit 1986 jährlich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlichster Disziplinen verliehen.

Der Philosoph und Mathematiker Gottfried Wilhelm Leibniz war einer der einflussreichsten Vordenker der Aufklärung. © Thinkstock/GeorgiosArt

Der Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis ist der wichtigste Forschungsförderpreis in Deutschland. Mit der Förderung sollen die Arbeitsbedingungen für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verbessert werden.

Sie sollen ihre Forschung ausweiten und qualifizierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler leichter beschäftigen können. Die mit dem Leibniz-Preis ausgezeichneten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erhalten ein Preisgeld von jeweils 2,5 Millionen Euro für kommende Forschungsarbeiten.

Der Leibniz-Preis zählt zu jenen wissenschaftlichen Auszeichnungen, die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) vergeben werden. Die DFG wird gemeinsam von Bund und Ländern finanziell getragen und ist die größte Forschungsförderungsorganisation in Europa.

Die Leibniz-Preisträger im Jahr 2016 sind:

  • Frank Bradke, Neuroregeneration, Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE), Bonn
  • Emmanuelle Charpentier, Infektionsbiologie, Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie, Berlin
  • Daniel Cremers, Computer Vision, Lehrstuhl für Informatik IX: Bildverarbeitung und Mustererkennung, Technische Universität München
  • Daniel James Frost, Mineralogie/Experimentelle Petrologie, Universität Bayreuth
  • Dag Nikolaus Hasse, Philosophie, Institut für Philosophie, Universität Würzburg
  • Benjamin List, Organische Molekülchemie, Abteilung Homogene Katalyse, Max-Planck-Institut für Kohlenforschung, Mülheim/Ruhr
  • Christoph Möllers, Rechtswissenschaften, Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie, Humboldt-Universität zu Berlin
  • Marina V. Rodnina, Biochemie, Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie (Karl-Friedrich-Bonhoeffer-Institut), Göttingen
  • Bénédicte Savoy, Kunstgeschichte der Moderne, Institut für Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik, Technische Universität Berlin
  • Peter Scholze, Arithmetische Algebraische Geometrie, Mathematisches Institut, Universität Bonn
Bundesministerin Johanna Wanka und der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit den Preisträgerinnen und Preisträgern des Gottlieb Wilhelm Leibniz-Preises 2016
Bundesministerin Johanna Wanka und der Präsident der DFG mit den Preisträgerinnen und Preisträgern des Gottlieb Wilhelm Leibniz-Preises 2016 © BMBF/Hans-Joachim Rickel