"Der Schutz der Privatsphäre muss selbstverständlich sein"

Immer mehr Menschen machen sich Sorgen darüber, was mit ihren Daten im Netz geschieht. Das müsse ernst genommen werden, sagte Bundesministerin Johanna Wanka. Die Forschungsförderung zur digitalen Selbstbestimmung wird verstärkt.

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Bundesforschungsministerin Johanna Wanka hat das „Forum Privatheit und selbstbestimmtes Leben in der digitalen Welt" gestartet. Mit diesem interdisziplinären Forum unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Erforschung neuer Konzepte und Lösungen, mit denen Privatheit und informationelle Selbstbestimmung im digitalen Zeitalter gewährleistet werden soll.

„Angesichts immer neuer technischer Möglichkeiten, Daten zu erheben und auszuwerten, müssen wir die zunehmende Besorgnis über die Sicherheit von privaten Daten ernstnehmen. Der Schutz der Privatsphäre muss in der digitalen Welt zur Selbstverständlichkeit werden", sagte Bundesforschungsministerin Johanna Wanka.

Zusätzlich zum „Forum Privatheit und selbstbestimmtes Leben in der digitalen Welt" verstärkt das BMBF seine Forschungsförderung und bildet den neuen Schwerpunkt „Selbstdatenschutz". In neuen Forschungsprojekten sollen wesentliche Fragen bearbeitet werden: Wie kann zum Beispiel der Schutz persönlicher Daten durch Vermeidung von Datenspuren nutzerfreundlich möglich gemacht werden? Wie können künftig auch Laien ganz selbstverständlich Verschlüsselungstechniken für vertrauliche Kommunikation anwenden? Und welche alltagstauglichen Werkzeuge erlauben es uns, Transparenz bei der Erfassung von personenbezogenen Daten herzustellen?

Die Projekte werden mit bis zu 6,5 Millionen Euro gefördert.