Deutsch-amerikanischer Dialog über moderne Ausbildungswege

Bundesbildungsministerin Johanna Wanka hat mit Ivanka Trump, der Tochter des amerikanischen Präsidenten, über die berufliche Bildung junger Menschen gesprochen. Gemeinsam besuchten sie eine Niederlassung des Unternehmens Siemens in Berlin.

Berufliche Bildung stärken: Bundesministerin Johanna Wanka und Ivanka Trump beim Besuch der Technikakademie von Siemens zusammen mit dem Vorstandsvorsitzenden von Siemens, Joe Kaeser © BMBF/Hans-Joachim Rickel

Chancengerechtigkeit, Innovationsfähigkeit und Internationalisierung – das sind die zentralen Themen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Um sie ging es auch beim Gespräch von Bundesministerin Johanna Wanka mit Ivanka Trump.

Bei der Begegnung stand die duale Ausbildung mit Mittelpunkt. Sie wird in Deutschland parallel in Unternehmen und beruflichen Schulen vermittelt und ist eine wesentliche Grundlage des wirtschaftlichen Erfolgs dieses Landes. Deshalb interessieren sich auch weltweit viele Länder für diese besondere duale Ausbildungsform. Auch Hochschulen suchen den engen Schulterschluss mit Unternehmen und Betrieben. Ziel ist es nicht zuletzt, die Menschen auf neue Berufe in der digitalisierten Welt vorzubereiten.

Bundesministerin Wanka zeigte sich überzeugt, dass die Zukunft der Jugend in Deutschland und weltweit eng mit der Zukunft der beruflichen Bildung verknüpft sei. Mehr als eine halbe Million junger Menschen entscheiden sich in Deutschland jedes Jahr für eine Ausbildung. Insbesondere die Begeisterung für naturwissenschaftliche und technische Berufe möchte die Bundesregierung wecken – gerade bei Frauen, da sie in manchen Technikberufen noch immer unterrepräsentiert sind.

Bundesministerin Johanna Wanka im Gespräch mit Ivanka Trump © BMBF/Hans-Joachim Rickel