Deutscher Lesepreis verliehen

Damit die Kultur des Lesens erhalten bleibt, zeichnet der Deutsche Lesepreis jedes Jahr innovative Projekte zur Leseförderung aus. Schirmherrin Bundesbildungsministerin Johanna Wanka war zur Preisverleihung in Berlin.

Bundesministerin Wanka auf der Preisverleihung des Deutschen Lesepreises 2016
Bundesministerin Wanka auf der Preisverleihung des Deutschen Lesepreises 2016 © Stiftung Lesen / Amin Akhtar

Von Buchgeschenken an benachteiligte Kinder über das Leseförderpaket für eine ganze Stadt bis hin zu einem Zeitungsprojekt von geflüchteten Menschen – so vielfältig sind die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger des Deutschen Lesepreises. Sie wurden im Beisein von Schirmherrin Bundesbildungsministerin Johanna Wanka ausgezeichnet.

Der Deutsche Lesepreis zeichnet Menschen und Institutionen aus, die das Lesen bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit innovativen und erfolgreichen Projekten fördern. Insgesamt wurden zehn Gewinner aus insgesamt 286 Einsendungen in den Kategorien individuelles, kommunales und schulisches Engagement sowie „Ideen für morgen“ ausgezeichnet. Bundesministerin Wanka gratulierte den Preisträgern und betonte in ihrer Rede den Stellenwert der Leseförderung auch für das Bundesbildungsministerium. So fördert das BMBF-Programm „Lesestart – drei Meilensteine für das Lesen“ das Lesen und Vorlesen in der Familie oder „Kultur macht stark“ unter anderem die Leseförderung für benachteiligte Kinder und Jugendliche.

Der Preis wird von der Stiftung Lesen, der Commerzbank-Stiftung und weiteren Partnern ausgelobt. Er soll ein größeres öffentliches Bewusstsein für die Notwendigkeit von Leseförderung schaffen und die Preisträger als Vorbilder für mehr Lesefreude und Lesekompetenz in Deutschland würdigen. Die Teilnahme stand allen in der Leseförderung engagierten Personen offen. Der Preis ist insgesamt mit 19.500 Euro dotiert.