Deutscher Schulpreis in Berlin verliehen

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek hat in Berlin den Gewinner des Deutschen Schulpreises 2018 ausgezeichnet. Gemeinsam mit den Ländern arbeite sie daran, die Rahmenbedingungen für Schulen zu verbessern, sagte sie bei der Preisverleihung.

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek hat das Evangelische Schulzentrum Martinschule in Greifswald mit dem Deutschen Schulpreis ausgezeichnet. © BMBF / Hans-Joachim Rickel

Sechs Schulen wurden in Berlin mit dem Deutschen Schulpreis 2018 ausgezeichnet. Den mit 100.000 Euro dotierten ersten Preis erhielt das Evangelische Schulzentrum Martinschule in Greifswald. Die Schule überzeugte die Jury mit ihrem Inklusions-Konzept. Bundesbildungsministerin Anja Karliczek überreichte den ersten Preis im ewerk Berlin. Fünf weitere Preise in Höhe von je 25.000 Euro erhielten die Gesamtschule Bremen Ost, die Franz-Leuninger-Schule in Mengerskirchen, die Integrierte Gesamtschule Hannover-List, das Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium in Münster und die Matthias-Claudius-Schule in Bochum.

Anlässlich der Preisverleihung sagte die Bundesbildungsministerin: „Ich freue mich darüber, dass heute sechs  Schulen mit dem Deutschen Schulpreis ausgezeichnet wurden. Allen Beteiligten gratuliere ich herzlich zu ihren herausragenden Leistungen, von der Schulleitung über die einzelnen Lehrerinnen und Lehrer bis hin zur engagierten Elternschaft. Sie geben in ganz Deutschland ein Beispiel dafür, wie gute Schule mit überzeugenden Konzepten gelingen kann. Wir wollen, dass alle Kinder und Jugendlichen die bestmöglichen Bildungschancen haben, damit sie ihre Talente und Fähigkeiten voll entwickeln können. Dafür brauchen wir ausgezeichnete Schulen. Gemeinsam mit den Ländern arbeite ich daran, die schulischen Rahmenbedingungen in Deutschland zu verbessern. Mit dem DigitalPakt Schule, der Errichtung eines Nationalen Bildungsrates und der Stärkung unserer Qualitätsoffensive Lehrerbildung können wir hier einen guten Schritt vorankommen.“