Deutschland und Griechenland geben Startschuss für Neuauflage eines gemeinsamen Forschungsprogramms

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Thomas Rachel, und der griechische Stellvertretende Minister für Forschung, Prof. Costas Fotakis, haben in Athen den Startschuss für die Fortsetzung des erfolgreichen gemeinsamen Forschungs- und Innovationsprogramms gegeben.

"Wir können auf der bestehenden exzellenten deutsch-griechischen Zusammenarbeit aufbauen und unterstützen mit der Neuauflage unseres gemeinsamen Forschungsprogramms die nachhaltige Entwicklung der Innovationssysteme in Deutschland und Griechenland. Hiermit bringen wir die besten Köpfe zusammen und bauen die Netzwerke zwischen den Forschern beider Länder weiter aus", sagte Rachel bei dem Treffen am Donnerstag.

Das Deutsch-Griechische Forschungs- und Innovationsprogramm wurde 2013 erstmalig aufgelegt und ist das einzige bilaterale themenübergreifende Programm, das Deutschland mit einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union umsetzt. Gefördert wird die bilaterale Kooperation in den Themenfeldern der Gesundheitsforschung, der Bioökonomie, der Energieforschung, der Geistes- und Sozialwissenschaften, der Kultur und des Tourismus, der Materialforschung sowie der Schlüsseltechnologien.

"Das deutsch-griechische Forschungsprogramm entwickelt sich zu einem Flaggschiff der Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern", betonte Rachel.

Ziel des Programms ist es, die Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft in diesen Feldern zu stärken, Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler in beiden Ländern zu fördern und zur Anschlussfähigkeit der gemeinsamen Forschungsvorhaben in europäischen Programmen beizutragen.

Zur Finanzierung des Forschungs- und Innovationsprogramms stellen beide Ministerien jeweils neun Millionen Euro zur Verfügung. Die Ausschreibung der Förderinitiative soll noch im Juli 2016 veröffentlicht werden.

Um die Ergebnisse der Forschung schneller in die Praxis zu bringen, haben sich das BMBF und das griechische Forschungsministerium darüber hinaus verständigt, Maßnahmen zum Wissens- und Technologietransfer in Griechenland zu unterstützen. Das BMBF stellt hierzu für die Jahre 2017 und 2018 insgesamt bis zu zwei Millionen Euro zur Verfügung.

Weitere Informationen unter: https://www.bmbf.de/de/Griechenland-als-Partner-in-Bildung-und-Forschung-291.html