Deutschland und USA: Bei der Berufsausbildung eng zusammenarbeiten

Die amerikanische Handelsministerin Penny Pritzker und Bundesministerin Johanna Wanka haben auf der Hannover Messe 2016 über ein gemeinsames Vorgehen in der Berufsausbildung diskutiert. Beide Länder wollen ihre Zusammenarbeit vertiefen.

Berufsbildung auf der Hannover Messe: Podiumsdiskussion mit US-Handelsministerin Pritzker (3. von links) und Bundesministerin Wanka (3.von rechts) © BMBF/Hans-Joachim Rickel

Die Digitalisierung der Produktion und vernetzte Produktionsverfahren werden das Arbeitsleben der Fachkräfte sowohl in Deutschland als auch in den USA weiter prägen. Darauf muss sich auch die Berufsbildung einstellen. Darum haben Deutschland und die Vereinigten Staaten im Juni 2015 ein Kooperationsabkommen für eine vertiefte Berufsbildungszusammenarbeit unterzeichnet.

Auch bei der Diskussion von Handelsministerin Pritzker und Bundesbildungsministerin Wanka auf der Hannover Messe wurde klar: Beide Länder haben starke gemeinsame Interessen in der Berufsbildung und wollen auf diesem Gebiet noch enger zusammenarbeiten. Das Thema der Runde lautete: "Innovation und Fachkräfte - die US-amerikanische Berufsausbildung in Orientierung am deutschen Dualen System".