Die 3. Internationale Clusterkonferenz 2015 in Berlin

Die Internationale Clusterkonferenz am 30. Juni und 1. Juli 2015 in Berlin bot Gelegenheit, sich über die aktuellen Linien der Cluster- und Innovationspolitik des Bundesforschungsministeriums zu informieren.

Johanna Wanka auf der 3. Clusterkonferenz in Berlin
Johanna Wanka auf der 3. Clusterkonferenz in Berlin © Hans-Christian Plambeck

An der Konferenz nahmen mehr als 500 Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik teil, die intensiv an der Umsetzung der neuen Hightech-Strategie der Bundesregierung mitwirken. Die neue Hightech-Strategie der Bundesregierung legt einen Schwerpunkt auf Vernetzung und Transfer. Dazu leistet der Spitzencluster-Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung einen wichtigen Beitrag.

Die Clusterkonferenz bot Gelegenheit, sich über die aktuellen Linien der Cluster- und Innovationspolitik des BMBF und die Fortschritte der 15 Spitzencluster bei der Umsetzung ihrer Strategien zu informieren. Im fachlichen Austausch von Innovationsforschern und Innovationspraktikern aus dem In- und Ausland ging es insbesondere um Fragen der Zukunft von Clustern in Innovationsprozessen, die Einbindung von kleinen und mittleren Unternehmen und um die spezifische Rolle von Hochschulen im regionalen Kontext.

Frau Bundesministerin Prof. Dr. Johanna Wanka eröffnete die Konferenz und prämierte die erfolgreichen Bewerbungen der ersten Auswahlrunde der Maßnahme Internationalisierung von Spitzenclustern, Zukunftsprojekten und vergleichbaren Netzwerken.

Am Vormittag des ersten Konferenztages gab es Beiträge von hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern der EU-Kommission sowie aus Wirtschaft und Wissenschaft. In den Keynotes und Podiumsdiskussionen wurde der Blick auf die Bedeutung des Spitzencluster-Wettbewerbs und der Clusterförderung aus Sicht von Unternehmen und der Wissenschaft gerichtet.

In drei parallelen Fachforen am Nachmittag wurden clusterspezifische Themen vertieft. Insbesondere hier wurden die Weiterentwicklung vielversprechender Ansätze zur Internationalisierung und der weltweiten Vernetzung mit anderen Innovationsregionen sowie die Möglichkeiten der Digitalisierung und von Open Innovation diskutiert.

Im Anschluss an die Foren hatten alle Interessierten die Möglichkeit, in einem Matchmaking gezielt mit anderen Clusterakteuren in Kontakt zu treten. Hierzu wurde mit dem Versand der Einladung ein Link auf der Website zur Verfügung gestellt, über den Sie sich vorab zu dem Matchmaking anmelden konnten.

Am Abend des ersten Veranstaltungstages ließen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Tag beim Get-together ausklingen.

Den zweiten Konferenztag eröffnete der parlamentarische Staatssekretär Stefan Müller und spannte in seinem Vortrag den Bogen zu den Foresight-Aktivitäten des BMBF. Anschließend gaben Fachleute neue, wichtige Impulse für die Zukunftsorientierung von Clustern, die in einer Podiumsdiskussion vertieft wurden. Der fachliche Austausch wurde nochmals in drei international besetzten, parallelen Fachforen fortgesetzt. Insbesondere wurden Internationalisierungsstrategien für KMU, die Gewinnung geeigneter Fach- und Führungskräfte sowie die Anforderungen an ein wirksames und nachhaltiges Clustermanagement diskutiert.

An beiden Konferenztagen präsentierten sich die 15 Spitzencluster mit aktuellen Projekten und Innovationen in einer Ausstellung.