Die Sternsinger bringen Gottes Segen

Bildungsstaatssekretärin Quennet-Thielen und der Parlamentarische Staatssekretär Müller haben die Sternsinger empfangen. Sie brachten den Segen "Christus mansionem benedicat" - "Christus segne dieses Haus" und sammelten Spenden für Kinder in Kenia.

"Die Sternsinger sind vorbildlich für uns alle", sagt Bildungsstaatssekretärin Cornelia Quennet-Thielen. © BMBF/Hans-Joachim Rickel

Quennet-Thielen dankte den Sternsingern des Jugendkathedralchores der St. Hedwigs-Kathedrale Berlin. "In diesem Jahr zeigen die Sternsinger, wie wichtig ihr Engagement für Kinder ist, die vom Klimawandel direkt betroffen sind. Das ist vorbildlich für uns alle“, sagte sie.

Das Leitwort der Aktion 2017 lautet: "Gemeinsam für Gottes Schöpfung – in Kenia und weltweit“. Damit machen die Sternsinger gemeinsam mit den Trägern der Aktion – dem Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) – darauf aufmerksam, wie sehr der Klimawandel das Leben von Menschen in aller Welt bedroht und wie gerade Menschen in den Industrieländern durch ihren sorglosen Umgang mit den natürlichen Ressourcen die Zukunft von Kindern gefährden.

Caspar, Melchior und Balthasar

Beim Dreikönigssingen ziehen Kinder, verkleidet als Caspar, Melchior und Balthasar, von Haus zu Haus. Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt.

Vor allem in ländlichen Regionen, wie der Turkana im Nordwesten Kenias, sind die Auswirkungen spürbar. Die Turkana, ohnehin eine der ärmsten Regionen des Landes, steht im Fokus der aktuellen Sternsingeraktion. Die Landschaft ist von immer längeren Dürreperioden gekennzeichnet, oft bleibt der nötige Regen monatelang aus. Traditionelle Lebensgrundlagen werden den Viehhirten entzogen. Die Kinder sind unter- und mangelernährt.

Wichtiges Engagement: die Sternsinger mit Bildungsstaatsekretärin Quennet-Thielen und dem Parlamentarischen Staatssekretär Stefan Müller © BMBF/Hans-Joachim Rickel