Die weltweit klügsten Köpfe für die KI-Forschung in Deutschland

Die Alexander von Humboldt-Professur ist ein modernes Instrument im globalen Standortwettbewerb um die besten Köpfe und Ideen – auch im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Nominierungen sind jetzt wieder möglich.

Deutschland und Europa zu einem führenden Standort für Künstliche Intelligenz (KI) machen und damit die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands künftig sichern - das ist das Ziel der KI-Strategie der Bundesregierung. Um es zu erreichen, brauchen wir die weltweit klügsten Köpfe in Deutschland. Dafür hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit der Alexander von Humboldt Stiftung ein Programm aufgelegt, mit dem KI-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Ausland für Deutschland gewonnen werden sollen.

Dies hatte Bundesforschungsministerin Anja Karliczek im Mai angekündigt: „Die `Humboldt-Professur für Künstliche Intelligenz´ soll internationalen Spitzenforschern einen Weg ins deutsche Wissenschaftssystem ebnen. Humboldt-Professorinnen und -Professoren sind Knotenpunkte der internationalen Wissenschaft. Sie bringen ihre Netzwerke mit nach Deutschland und schaffen damit neue Forschungsschwerpunkte an deutschen Hochschulen. Sie sind Garant von Spitzenforschung in Deutschland.“  Mit den zusätzlichen KI-Professuren soll die breite Verankerung der KI an Hochschulen gesichert und zugleich auch die Lehre gestärkt werden.

Mit den Alexander-von-Humboldt Professuren für Künstliche Intelligenz wird es Spitzenwissenschaftlern ermöglicht, ihre zukunftsweisenden Forschungsarbeiten zur KI in Deutschland zu leisten. Das Programm bietet dafür hervorragende Rahmenbedingungen, etwa durch die hohe Freiheit bei der Gestaltung der Arbeitsbedingungen. Die Forschungsthemen können vom Maschinellen Lernen über Robotik und Computerlinguistik bis hin zur Ethik reichen. Bis zu 30 Professuren sollen bis zum Jahr 2025 so besetzt werden. Nominierungen sind seit dem 8. August möglich.