Digitale Agenda der Bundesregierung und die Digitalisierung im Hochschulbereich

Impuls der Staatssekretärin im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Cornelia Quennet-Thielen, auf der Halbzeitkonferenz des Hochschulforums Digitalisierung am 9. September 2015 in Berlin  

Cornelia Quennet-Thielen, Staatssekretärin im Bundesministerium für Bildung und Forschung
Cornelia Quennet-Thielen, Staatssekretärin im Bundesministerium für Bildung und Forschung © Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

Es gilt das gesprochene Wort!

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich danke Ihnen sehr herzlich für die Einladung, Perspektiven des digitalen Wandels in analoger Runde zu beleuchten und zu diskutieren.

Digital und analog: Das kann sich hervorragend ergänzen. Die digitalen Medien sind keine Bedrohung, kein schwarzes Loch, dass unaufhörlich verschluckt, was ihm zu nahe kommt.

Sie eröffnen vielmehr ein Universum neuer Möglichkeitsräume, die es verantwortlich mit und für den Menschen – mit menschlichem Antlitz also – zu gestalten gilt.

Mir ist bewusst, dass dies nicht allerorten so gesehen wird.

Schaut man auf die Wirtschaft und die Arbeitswelt, dann kommen kaum noch Zweifel auf, dass wir uns inmitten einer neuen „industriellen Revolution befinden. „Industrie 4.0“, „Big Data“ oder das „Internet der Dinge“ sind nur einige Schlagworte, die diese Veränderungen markieren. Veränderungen, an deren Gestaltung BMBF schon seit Jahren gemeinsam mit Wissenschaft und Wirtschaft arbeitet und auch weiter intensiv arbeiten wird.

Schaut man auf andere Bereiche unserer Gesellschaft, dann ist das Bild nicht so klar. Es gibt Ängste und Sorgen – um Privatheit und Kontrollverlust.

Diese Skepsis und Ambivalenz der Erwartungen, diese Amplitudenschwünge zwischen Fluch und Segen – als ob kein Buchstabe mehr am anderen bliebe: Vor diesem Hintergrund haben zu Beginn auch die Initiatoren des „Hochschulforums Digitalisierung“ ihre Vorstellungen diskutiert. Sie haben sie seither – vom BMBF gefördert – umgesetzt. Ich danke allen, die sich daran beteiligt haben und weiterhin beteiligen. Die „20 Thesen zur Digitalisierung der Hochschulbildung“ sind ein hervorragender Ausgangspunkt für weitere Überlegungen, mehr noch: Für spannende Veränderungen in den Hochschulen und darüber hinaus, für neue Ansätze und Kooperationen.

Ich freue mich, dass wir heute darüber diskutieren– und dies nicht isoliert, sondern eingebettet in eine Themenwoche mit vielen Veranstaltungen zu unterschiedlichen Facetten des digitalen Wandels. Das ist wichtig, um gerade auch in den Hochschulen in der Breite Bewusstsein zu schaffen und Handlungsfähigkeit und – bereitschaft zu generieren. Ich bitte um Verständnis, dass ich nicht so lange bleiben kann, wie ich es gerne täte, weil ich heute Nachmittag mit den Staatssekretärinnen und Staatssekretären der Länder in Bonn verhandeln muss.

Der Dialog ist so notwendig wie die Entschlossenheit, die Chancen der Digitalisierung verantwortungsvoll zu nutzen. Wir müssen gewissenhaft prüfen, wie und wo Lehre und Forschung, Bildung und Wissenschaft insgesamt gewinnen können. Das heißt gerade nicht, blind und ohne Kontrolle einem Trend zu folgen. Unsere Hochschulen bleiben Orte der Persönlichkeitsbildung und des kritischen Denkens.

Der Digitale Wandel betrifft mittlerweile fast alle Bereiche unserer Gesellschaft. Er ist ohne Frage eine zentrale Gestaltungsaufgabe für Politik und Gesellschaft, für Wissenschaft und Wirtschaft. Dem hat die Bundesregierung mit der Digitalen Agenda Rechnung getragen, die im August vergangenen Jahres vorgestellt wurde. Ein Jahr später wird sie im Zentrum der Kabinettklausur in Meseberg in der nächsten Woche stehen. Dies verdeutlicht, welch hohen Stellenwert die Bundesregierung dem Thema zumisst.

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

Fragen der Digitalisierung werden unsere Gesellschaft in den kommenden Jahren maßgeblich prägen. Die darin liegenden Chancen wollen wir nutzen: für mehr Wachstum und Beschäftigung, aber genauso für mehr Bildungsgerechtigkeit und exzellente Wissenschaft und Forschung.

Die Digitale Agenda der Bundesregierung nimmt vielfach Bezug auf Themen der Bildung und der Forschung, von der Stärkung der Medienkompetenz über die Digitalisierung der Arbeitswelt bis hin zum umfassenden Thema IT-Sicherheit und Datenschutz.

In diesem Sinne hat das BMBF im ersten Jahr der Digitalen Agenda bereits zahlreiche neue Maßnahmen auf den Weg gebracht. Ich nenne exemplarisch die Forschungs- und Innovationsförderung zu Industrie 4.0 im Rahmen der Hightech-Strategie, das Forschungsrahmenprogramm zur Datensicherheit „Selbstbestimmt und sicher in der digitalen Welt“ und die BMBF-Forschungsförderung zu Big Data. Gerade gestern hat Frau Ministerin Wanka die Plattform des IT-Gipfels der Bundesregierung gestartet, die mit Partnern aus Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft für die Bereiche Bildung und Wissenschaft innovative Impulse geben und konkrete Projekte aufsetzen wird.

Im Koalitionsvertrag und in der Digitalen Agenda ist für den gesamten Bildungsbereich die Erarbeitung einer gemeinsamen Strategie „Digitales Lernen“ als Handlungsauftrag verankert. Ziel ist, die Potenziale der Digitalisierung für alle Bildungsbereiche noch besser auszuschöpfen und neue Zugangswege zur Bildung zu schaffen. Vor dem Hintergrund der verschiedenen Zuständigkeiten im föderalen System müssen Bund und Länder hier gemeinsam handeln. Wir haben von Bundesseite klare Vorstellungen und setzen auf produktive Zusammenarbeit mit der Kultusministerkonferenz.

Mit Blick auf die Hochschullehre sehe ich zwei nächste wichtige Schritte:

1. Wir müssen die bisher sehr vielfältigen, aber oft noch unverbundenen Erfahrungen systematisieren und empirisch erhärten, um eine qualitätsgesicherte „Gute Praxis“ zu destillieren, die Orientierung gibt.

Kürzlich hat die DUZ mit einem Artikel überrascht, der den Titel trägt: „Online-Kurse: Europa liegt vorn“. Europäische Hochschulen sind bei MOOCs aktiver als US-amerikanische.

Ob wir tatsächlich vorn liegen oder nicht, lasse ich einmal dahingestellt. Fest steht aber: Wir sollten unser Licht nicht unter den Scheffel stellen: Wir fangen auch in Deutschland nicht bei Null an. Das BMBF hat bereits in der Vergangenheit mit Programmen wie „Neue Medien in der Bildung“ und „Qualitätspakt Lehre“ den Einsatz digitaler Medien in der Bildung unterstützt. Auch die Länder, Stiftungen, Verbände sind in Fragen digitaler Medien in der Bildung aktiv. Das Hochschulforum ist hier ein besonders herausgehobenes Beispiel.

Im Rahmen unseres Qualitätspakts Lehre etwa treiben mehr als die Hälfte der geförderten Hochschulen aktiv die Digitalisierung der Hochschullehre voran.

Das Spektrum der hier erprobten Ansätze ist breit: Noch vor Beginn des Studiums werden Online-Assessments eingesetzt, mit deren Hilfe Studieninteressierte eine Orientierung erhalten sowie eine Selbsteinschätzung treffen können. Im Studium nehmen dann E-Learning bzw. Blended Learning einen großen Stellenwert ein. Lehrvideos kommen zum Einsatz, die den Studierenden eine praxisnahe Ausbildung ermöglichen. Vorlesungen werden aufgezeichnet, damit Studierende zeit- und ortsunabhängig lernen können; und immer häufiger werden sie mit den Möglichkeiten des digitalen Dialogs und der Kommentierung verbunden – die sozialen Medien haben hier die Möglichkeiten deutlich erweitert. Zur Überprüfung von Leistungen und zur Feststellung von Kompetenzerwerb entwickeln die geförderten Projekte Ansätze für elektronische Prüfungen. Angesichts der Herausforderungen, vor denen wir angesichts der vielen Flüchtlinge stehen, sollten wir alle prüfen, wie wir bestehende Maßnahmen nutzen und ausweiten können. Ich freue mich, dass auch der DAAD und die HRK dazu Vorschläge machen werden.

Auch die technische Infrastruktur spielt eine Rolle. So werden verschiedene Lernmanagementsysteme, Lernportale, technische Schnittstellen und andere Organisationshilfen entwickelt, die den Alltag der Studierenden und Lehrenden an den Hochschulen stark verändern und aus unserer Sicht deutlich besser organisieren.

Zentrale Voraussetzung all dieser Formate ist zum einen die Erarbeitung von didaktischen Konzepten zur Nutzung digitaler Technologien, zum anderen die Erstellung von fachspezifischen Lehrinhalten.

Ein Beispiel: Einen hochinnovativen Ansatz verfolgen zwei Verbünde von Hochschulen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Hier werden in Laboren virtuelle Lernwelten in den Ingenieur- und Naturwissenschaften erzeugt. Anspruchsvolle Themen- und Fragestellungen werden so im wahrsten Sinne des Wortes begehbar und handgreiflich. Damit wird das Interesse für die Auseinandersetzung mit ihnen geweckt. Auch werden Experimente einer Vielzahl von Studierenden zugänglich gemacht, indem reale Versuchsaufbauten zeit- und ortsunabhängig online gesteuert werden können.

In eine ähnliche Richtung gehen zahlreiche Maßnahmen, die wir im Kontext der BMBF-Förderlinie „Offene Hochschule“ fördern. In enger Verbindung mit digitalen Möglichkeiten geht es dabei um die wissenschaftsbasierte Weiterbildung und darum, neue Zielgruppen für die Hochschulen zu erschließen.

Diese und andere gute Beispiele sollten in den kommenden Jahren Schule machen. Zugleich müssen wir diskutieren, wo noch blinde Flecken bestehen und was genauer erforscht werden muss.

Das BMBF ist bereit, weitere Forschungsmittel einzusetzen, die Hochschullehre mit Hilfe der digitalen Medien weiterzuentwickeln.

Ich bin überzeugt davon, dass eine Stärkung entsprechender FuE-Aktivitäten dazu beitragen kann und muss, Ideen wie „inverted teaching“, „selbstgesteuerte Lernpfade“, „adaptives Lernen“ oder „learning analytics“ zu prüfen und sinnvoll zu nutzen.

Übergeordnetes Ziel einer solchen Forschung wäre es, wissenschaftlich fundiertes Gestaltungswissen aus den bisherigen Aktivitäten der Hochschulen abzuleiten. Was sind die technischen Voraussetzungen? Wie ändert sich die hochschulische Organisation? Wie wirksam sind welche Ansätze? Und wie bringen wir eine größere Dynamik der Veränderung in die Hochschullehre? Das sind für mich entscheidende Fragen; sie werden auch im Papier des Hochschulforums adressiert. Dazu gehört der interessante Vorschlag, „Digitalisierungsprojekte in Zielvereinbarungen mit verlässlichen Finanzierungsstrukten zu koppeln.“

Ich freue mich, zu diesen und anderen Vorschlägen mit Ihnen im Gespräch zu bleiben.

2. Jede Hochschule muss ihre eigene digitale Agenda entwerfen und leben. Und dabei gilt natürlich These 1 des Papiers: „Die digitale Hochschule gibt es nicht.“ Die Vielfalt der Möglichkeiten und der Voraussetzungen wird zu ganz unterschiedlichen Ansätzen führen. Hier sind ganz besonders die Hochschulleitungen gefordert. Es reicht nicht, Einzel- und Vorkämpfern den Rücken zu stärken. Notwendig ist ein strategischer Gesamtansatz, der von der technischen Ausstattung bis zu den didaktischen Konzepten reicht. Die Hochschulen sind gefordert, ihre Positionen auszubauen – in einem Wettbewerb, der durch internationale Lehr- und Lernangebote zunehmen wird. Aber es können auch neue Zielgruppen gewonnen werden, gerade durch ein „räumlich und zeitlich flexibleres Studium“, wie es prägnant im Diskussionspapier heißt (S. 7). Hochschulen haben die Chance, sich mit entsprechenden Angeboten und besserem Service für Studierende wie für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu profilieren. Dazu müssen zugleich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besser qualifiziert werden.

Die Länder müssen dafür Anreize setzen und einen verlässlichen rechtlichen Rahmen schaffen. Zugespitzt formuliert: Wenn digitalen Lehrangeboten die Keule der Kapazitätsverordnung droht, steigert das nicht die Begeisterung, das Angebot auszubauen. Dasselbe gilt, wenn die Unterstützung für digitale Lehrangebote sich nur am Nutzen für die Hochschule oder das Bundesland orientiert. Dabei besteht ihre Chance ja gerade in der regionale und gesellschaftliche Grenzen überschreitenden Wirkung – und damit um Kooperation!

Deshalb suchen wir das Gespräch mit den Ländern, deshalb werben wir für eine gemeinsame Strategie. Ich setze darauf, dass das Hochschulforum hierzu einen überzeugenden Input liefert. Mit der komprimierten Darstellung der rechtlichen Herausforderungen im Diskussionpapier (S. 16 – 17) ist ein guter Anfang gemacht.

Zum Abschluss noch ein Blick auf die Forschung.

Hier ist die Ausgangslage eine ganz andere. Die Wissenschaft ist nicht nur die Erfinderin der Digitalisierung, sie treibt die Entwicklung auch voran. In vielen Disziplinen ist die Entwicklungsgeschwindigkeit rasant: Vom Höchstleistungsrechner bis zu den e-humanities.

Und doch ist auch hier der Handlungsbedarf hoch.

Lassen Sie mich dies am einfachen Beispiel der Forschungsdaten illustrieren. Hier ist es ein wenig wie bei den Siedlern von Katan. Viele Fachcommunities generieren Unmengen von Forschungsdaten, nutzen sie für ein Projekt, und dann verschwinden die Daten im Archiv. Sie sind dann häufig für andere weder zugänglich noch nutzbar. Es fehlt gleichsam ein Landesentwicklungsplan mit Zentren und Verkehrswegen, es fehlen Standards für den Datenzugang und den Datenaustausch. Die Forschung hat ihr eigenes Big Data-Problem. Es wird nur dann gewinnbringend gelöst werden, wenn die Hochschulen, die außeruniversitären Forschungsorganisationen und andere Akteure zusammenwirken. Es darf in den kommenden Jahren nicht bei Insellösungen bleiben. Genau deshalb wurde auf Empfehlung des Wissenschaftsrates der Rat für Informationsinfrastrukturen gegründet.

Forschungsdaten und digitale Wissensbestände sind wichtige Ressourcen und kostbare Rohstoffe. Der digitale Wandel schafft völlig neue Möglichkeiten, Forschungsdaten weit über die ursprünglichen Fragestellungen hinaus zu nutzen, sowohl zur Qualitätssicherung im Sinne guter wissenschaftlicher Praxis als auch für neue Erkenntnisse und Innovationen. Für diese „Nachnutzung“ ist die langfristige und gesicherte Verfügbarkeit von Forschungsdaten entscheidend. Dazu müssen die Daten aufbereitet, analysiert, mit Metadaten versehen, qualitätsgesichert gespeichert und zugänglich gemacht werden.

Hier besteht Handlungsbedarf für die Wissenschaft, die Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie für die Politik. Unser gemeinsames Ziel muss es sein, dass alle Forschungsdaten breit verfügbar sind und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Disziplinen einfach und schnell darauf zugreifen können. Das BMBF unterstützt diese Entwicklung nach Kräften.

Zugleich arbeiten wir derzeit an einer Open-Access-Strategie, um die Rahmenbedingungen für einen effektiven und dauerhaften Zugang zu öffentlich finanzierten Publikationen und auch zu Daten zu verbessern. Mit der Aufnahme eines unabdingbaren gesetzlichen Zweitverwertungsrechts in das Urheberrecht haben wir bereits einen – wie ich finde – beachtenswerten Erfolg erzielt, um den freien Zugang zu öffentlich geförderter Forschung zu verbessern.

Ein Urheberrecht, das den Belangen von Wissenschaft, Forschung und Bildung stärker Rechnung trägt, ist notwendige Voraussetzung, um die Chancen der Digitalisierung in ihrer ganzen Vielfalt zu nutzen. Die geplante Einführung einer Bildungs- und Wissenschaftsschranke in das Urheberrecht ist daher der nächste Schritt hin zu modernen wissenschaftlichen Rahmenbedingungen.

Meine Damen und Herren,
für mich steht der digitale Wandel für eine neue Vielfalt der Möglichkeiten.

Allerdings werden wir die Menschen nur dann für die Digitalisierung begeistern können, wenn wir die Sicherheit und den Schutz der IT-Systeme und der Dienste verbessern und die individuelle Freiheit gerade auch im Netz wahren. Wir müssen uns vor kriminellen Angriffen schützen und fragwürdige Praktiken von Unternehmen und staatlichen Institutionen hinterfragen. Zugleich verdienen auch Unternehmen höchsten Schutz in der globalisierten Wirtschaft. Wir werden deshalb in den kommenden Jahren Sicherheitsstandards und Verantwortungskriterien verbessern müssen und Informationspflichten vorsehen. Mein Ministerium unterstützt seit 2009 die Forschung zur IT-Sicherheit. Außerdem fördern wir ein interdisziplinäres Forum zum Thema „Privatheit – selbstbestimmtes Leben in der Digitalen Welt“.

Wenn wir die Risiken der Digitalisierung konsequent berücksichtigen, werden wir aus der Vielfalt der Möglichkeiten neue Chancen für Hochschulen, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft machen.

Deshalb freue ich mich auf die weitere intensive Zusammenarbeit bei der Gestaltung dieser großen Aufgabe.

Ich danke Ihnen.