Digitale Hochschullehre

Tablets und Smartphones erobern die Hochschullehre und verändern die Wege akademischer Wissensvermittlung. Das Bundesforschungsministerium unterstützt die Entwicklung digitaler Lehr- und Lernformate sowie die hochschulinterne Infrastruktur.

Das Lernen und Lehren verändert sich: Studierende in einem Hörsaal. © dpa/picture-alliance/Ulrich Baumgarten

Für die Hochschulen stehen derzeit weitreichende Veränderungen an: Im Zeitalter von Internet und Digitalisierung ändern sich nicht nur Lehre und Forschung, sondern auch die Hochschulen selbst auf ihren verschiedenen institutionellen Ebenen. Die damit verbundenen Erwartungen – insbesondere in Bezug auf die Gestaltung des Studiums – sind hoch: Neue Individualisierungsmöglichkeiten in der Lehre und zusätzliche Chancen für lebenslanges Lernen sind zwei Beispiele für Zukunftsszenarien mit Blick auf die „Lehre 4.0“.

Noch experimentiert das Gros der Hochschulen nur mit den neuen, durch die Digitalisierung möglich gewordenen Formen des Lehren und Lernens, noch werden digital-unterstützte Prüfungsansätze  bloß erprobt. Hochschulen nehmen in diesem Kontext unterschiedlich weitreichende Änderungen in ihren Organisationsstrukturen und –prozessen vor.

Die begleitende Forschung zu diesen aktuellen Ansätzen und Formaten kann für Politik und Praxis hilfreiches Gestaltungswissen generieren. Dies ist die übergeordnete Zielsetzung der ersten Förderaktivität im neuen Forschungsfeld „Digitale Hochschullehre“, das im Förderschwerpunkt „Wissenschafts- und Hochschulforschung“ des Bundesbildungsministeriums etabliert wurde.