Erneut exzellente Forschende für den Wissenschaftsstandort Deutschland gewonnen

Die Alexander von Humboldt-Stiftung verleiht aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung acht Alexander von Humboldt-Professuren, darunter zwei Professuren für Künstliche Intelligenz.

Alexander von Humboldt
Alexander von Humboldt © BMBF/Hans-Joachim Rickel

Mit der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierten Alexander von Humboldt-Professur können erneut exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für den Forschungsstandort Deutschland gewonnen werden. Insgesamt acht im Ausland tätige Forscherinnen und Forscher erhalten in der aktuellen Auswahlrunde Deutschlands höchstdotierten internationalen Forschungspreis. Sie forschen derzeit in Frankreich, Kanada, den Niederlanden, den USA und dem Vereinigten Königreich.

Die Alexander von Humboldt-Professur stellt deutschen Universitäten die Mittel zur Verfügung, um den weltweit besten Forscherinnen und Forschern attraktive Angebote machen zu können. Für die Fortsetzung ihrer Forschertätigkeit in Deutschland erhalten die ausgewählten Professorinnen und Professoren ein Preisgeld von bis zu fünf Millonen Euro.

Unter den ausgezeichneten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sind zwei Forscherinnen, die im Rahmen der Förderlinie Alexander von Humboldt-Professur für Künstliche Intelligenz ausgezeichnet werden. Das im August 2019 gestartete Programm zielt im Rahmen der Nationalen Strategie der Bundesregierung für Künstliche Intelligenz auf die Gewinnung weltweit führender Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Bis 2024 sollen so bis zu 30 Professuren besetzt werden.

Die acht ausgewählten Professorinnen und Professoren:

  • Andrea Bréard, Wissenschaftsgeschichte
    nominiert von der Universität Erlangen-Nürnberg, derzeit Université Paris-Saclay, Frankreich
  • Christian Frezza, Stoffwechselphysiologie
    nominiert von der Universität zu Köln, derzeit University of Cambridge, Vereinigtes Königreich
  • Ive Hermans, Chemie
    nominiert von der RWTH Aachen, derzeit University of Wisconsin-Madison, USA
  • Stefan G. Hofmann, Psychologie
    nominiert von der Universität Marburg, derzeit Boston University, USA
  • Gustav Holzegel, Mathematik
    nominiert von der Universität Münster, derzeit Imperial College London, Vereinigtes Königreich
  • Jan Huisken, Medizintechnik
    nominiert von der Georg-August-Universität Göttingen, derzeit University of Wisconsin-Madison, USA
  • Angela Schoellig, Robotik
    nominiert von der Technischen Universität München, derzeit University of Toronto, Kanada – Alexander von Humboldt-Professur für Künstliche Intelligenz
  • Aimee van Wynsberghe, KI- und Roboterethik
    nominiert von der Universität Bonn, derzeit Delft University of Technology, Niederlande) – Alexander von Humboldt-Professur für Künstliche Intelligenz