Erstes Bildungsministertreffen in der Geschichte der G20

Deutschland wird bei dem historischen Treffen in Mendoza vom Parlamentarischen Staatssekretär Thomas Rachel vertreten.

Es ist das erste Bildungsministertreffen in der Geschichte der G20, das in dieser Woche unter argentinischer G20-Präsidentschaft in Mendoza stattfindet. Im Vordergrund des G20-Bildungsministertreffens stehen der Austausch über die notwendigen Fähigkeiten und Kompetenzen für die (digitale) Arbeitswelt der Zukunft. Außerdem diskutieren die Teilnehmer über die internationale Zusammenarbeit in der Bildung.

Der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Rachel auf dem G20-Bildungsministertreffen in Medoza. © BMBF/Pia Salz

Für Deutschland nimmt der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung Thomas Rachel am ersten G20-Bildungsministertreffen teil. Rachel sagt anlässlich des Treffens: „Zum ersten Mal überhaupt gibt es einen Gipfel der G20-Bildungsministerinnen und -minister. Die argentinische Präsidentschaft sendet damit ein deutliches Signal, wie wichtig Bildung für die Zukunft der 20 größten Industrie- und Schwellenländer ist. Die G20-Bildungsminister sind sich unter anderem einig, dass in allen Ländern die Möglichkeiten für lebenslanges Lernen ausgebaut werden müssen, Mädchen und Frauen auf allen Ebenen den gleichen Zugang zu Bildung erhalten müssen wie Jungs und Männer und Bildung Grundlage und Schrittmacher für technologische und soziale Entwicklungen ist.“

Am 5. September findet das Bildungsministertreffen statt und am 6. September ein gemeinsames Treffen mit den G20-Arbeitsministern.

Den Vorsitz des Treffens hat der argentinische Bildungsminister Alejandro Finocchiaro. Im Anschluss an das Treffen werden die G20-Vertreter eine gemeinsame Erklärung verabschieden. Die Dokumente werden auch auf dem G20-Gipfel der Staats- und Regierungschefs im Dezember in Buenos Aires vorgestellt.

Informationen zur Gruppe der Zwanzig (G20)

Die Gruppe der Zwanzig (G20) ist seit 2008 das zentrale Forum für die internationale wirtschaftliche Zusammenarbeit der führenden Industrie- und Schwellenländer. Sie stimmen sich dort über die notwendigen wirtschafts- und finanzpolitischen Maßnahmen ab. Um globale Herausforderungen, wie Klimawandel und Gesundheitsepidemien, gemeinsam zu begegnen, werden auch diese Bereiche von der jeweiligen Präsidentschaft thematisiert. Zuvor hatten sich seit 1999 bereits die G20-Finanzminister und -Notenbankchefs regelmäßig getroffen.