Exzellenzuniversitäten: Entscheidung ab 16 Uhr im Livestream

148 Millionen Euro pro Jahr für 11 Universitäten: Darum geht es bei der heutigen Entscheidung der Exzellenzkommission. Voraussetzung für die Förderung in der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern ist ein Erfolg im wissenschaftsgeleiteten Verfahren.

Wer bekommt den Titel "Exzellenzuniversität"? Die Entscheidung: Ab 16 Uhr im Livestream. Auf dem Bild: Martina Brockmeier (Vorsitzende des Wissenschaftsrates), Anja Karliczek (Bundesministerin für Bildung und Forschung), Peter Strohschneider (Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft).

© BMBF/Hans-Joachim Rickel

Mit der Entscheidung der Exzellenzkommission kommt die erste Ausschreibungsrunde der Exzellenzstrategie an ihr Ziel: Aus den verbliebenen 19 Kandidaten – 17 Einzeluniversitäten und zwei Universitätsverbünden – wählt die Kommission, die aus einem international besetzen Expertengremium sowie den Wissenschaftsministerinnen und -ministern von Bund und Ländern besteht, heute die Exzellenzuniversitäten aus. Der Entscheidung ging ein wissenschaftsgeleitetes Verfahren voraus, das die Deutsche Forschungsgemeinschaft und der Wissenschaftsrat durchgeführt haben. Fast 200 internationale Gutachter haben die Kandidaten, ihre Forschungsvorhaben und ihre strategischen Planungen in den letzten Monaten bei mehrtägigen Ortsbesuchen unter die Lupe genommen. Seit Dienstag hat das  Expertengremium beraten und eine Förderempfehlung abgegeben, auf deren Grundlage die Exzellenzkommission ihre Entscheidung trifft.

Um den Titel Exzellenzuniversität bewerben konnte sich, wer als Universität zwei, als Universitätsverbund drei  Exzellenzcluster eingeworben hat. 57 solche Exzellenzcluster wurden im vergangenen Jahr von der Exzellenzkommission für die erste Förderlinie der Exzellenzstrategie ausgewählt.

Spitzenforschung an den deutschen Universitäten

Seit 2006 hat die Exzellenzinitiative die Grundlagen dafür gelegt, dass die Spitzenforschung an den deutschen Universitäten so gut dasteht und international stark an Sichtbarkeit gewonnen hat. Die Dynamik dieses Wettbewerbs hat in die Breite der Hochschullandschaft hinein gewirkt. Deswegen haben sich Bund und Länder 2016 darauf verständigt, diesen Erfolg zu verstetigen und die neue Exzellenzstrategie auf Dauer anzulegen: Insgesamt 533 Millionen Euro stellen sie in Zukunft jährlich dafür bereit, von denen der Bund 75 Prozent und das jeweilige Sitzland 25 Prozent trägt. Für die Förderlinie Exzellenzuniversitäten stehen insgesamt 148 Millionen Euro im Jahr für 11 Förderfälle bereit.

Die Entscheidung live erleben

Um circa 16:00 werden Bundesministerin Anja Karliczek und die Bremer Senatorin Eva Quante-Brandt in ihrer Eigenschaft als GWK-Vorsitzende die Entscheidung in einer Pressekonferenz bekanntgeben. Die Pressekonferenz wird im Livestream unter www.wissenschaftsrat.de zu sehen sein oder direkt auf YouTube unter https://www.youtube.com/watch?v=Q_BA2xs17vg.