Falling Walls in Berlin: Brücken bauen, Grenzen überwinden

Führende Wissenschaftler aus aller Welt stellen auf der Falling Walls Conference in Berlin ihre Forschungsprojekte vor - in jeweils nur 15 Minuten. Zusammen kommen sie immer am 9. November, jenem Tag, an dem im Jahre 1989 die Mauer fiel.

Falling Walls: Johanna Wanka eröffnet die Konferenz 2014 © Kay Herschelmann

Spitzenforscher berichten

Die Falling Walls Conference, die erstmalig 2009 zum Jahrestag des Mauerfalls stattfand, will Mauern einreißen und Grenzen überwinden: In den Köpfen, im Denken und im Handeln. Jährlich zum 9. November werden daher 20 der weltweit führenden Spitzenforscher nach Berlin eingeladen, um ihre aktuellen Durchbrüche in Wissenschaft und Forschung zu präsentieren und Lösungen für globale Herausforderungen wie Klima und Energieerzeugung, Gesundheit, Ernährung, Sicherheit, faires und nachhaltiges Wirtschaften aufzuzeigen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler präsentieren ihre Themen in jeweils 15 Minuten, in allgemeinverständlicher Sprache. Sie stellen Forschungsansätze und Entdeckungen vor, die das Potenzial haben, unsere Welt grundlegend zu verändern.

Wissenschaft, Politik und Medien

Ziel der Konferenz ist es:

  • Wissenschaft mit Wirtschaft, Politik, Medien und Kultur zu verbinden
  • Wissenschaftler über alle Fachgrenzen hinweg zusammenzubringen
  • Trends, Chancen und Lösungen für globale Herausforderungen aufzuzeigen
  • Komplizierte wissenschaftliche Zusammenhänge verständlich für ein breites Publikum zu präsentieren
  • Menschen zu inspirieren, noch bestehende Mauern einzureißen

Die Falling Walls Foundation

Die Falling Walls Foundation ist eine gemeinnützige Institution in Berlin, die jedes Jahr am Tag des Mauerfalls die internationale Wissenschaftskonferenz Falling Walls Conference - The International Conference on Future Breaktroughs in Science and Society veranstaltet.

Die Falling Walls Conference wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), der Helmholtz Gemeinschaft (HGF) sowie der Robert Bosch Stiftung. Zudem beteiligen sich eine Vielzahl wissenschaftlicher Einrichtungen und Stiftungen, darunter acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, die Leibniz-Gemeinschaft, die Fraunhofer-Gesellschaft, die Max-Planck-Gesellschaft, der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD), die Körber-Stiftung, die Leopoldina - Nationale Akademie der Wissenschaften sowie die Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung und der Europäische Forschungsrat.