"Fossilien sind Zeitkapseln unserer Vergangenheit und können uns viel über unsere Zukunft erzählen"

Mäzen und T-rex-Eigentümer Niels Nielsen erklärt im Kurzinterview mit bmbf.de, warum das Museum für Naturkunde Berlin für ihn der perfekte Ort ist, das Tristan-Skelett auszustellen.

Bundesministerin Johanna Wanka und T-rex-Eigentümer Niels Nielsen bei der Ausstellungseröffnung "Tristan - Berlin zeigt Zähne" © BMBF/Hans-Joachim Rickel

Herr Nielsen, Sie besitzen einen riesigen Tyrannosaurus rex. Was hat Sie dazu veranlasst, das Skelett der Öffentlichkeit zugänglich zu machen?

T. rex "Tristan Otto" ist für drei Jahre im Berliner Naturkundemuseum zu sehen. © BMBF/Hans-Joachim Rickel

Ich denke, es ist zu bedeutend, als dass man es in einer privaten Sammlung wegschließen könnte. Es sollte den besten Nachwuchswissenschaftlern der Welt für Forschungsarbeiten zur Verfügung stehen. Ich hoffe, dass es sowohl Kinder als auch Erwachsene für Naturwissenschaften begeistern und ihr Interesse an der Entwicklung unseres Planeten sowie früheren und heutigen Veränderungen wecken kann.


Haben Fossilien und Dinosaurier Sie schon immer fasziniert?

Ich war schon immer von Fossilien und Dinosauriern und auch von Naturwissenschaft fasziniert.


Woher kommt diese Begeisterung?

Ich weiß nicht genau – vielleicht von meinem Onkel, dessen Fantasie und Forschergeist mich immer fasziniert haben. Ich mag es, Dinge zu untersuchen. Fossilien sind Zeitkapseln unserer Vergangenheit und können uns viel über unsere Zukunft erzählen. Die Dinosaurier sind ein gutes Beispiel dafür, was passieren kann, wenn sich das Klima schnell ändert – ein nach wie vor aktuelles Thema.