Fünf Jahre Deutschlandstipendium

Es war ein Rückblick auf fünf erfolgreiche Jahre: Zur Jahresveranstaltung des Deutschlandstipendiums sind Stipendiatinnen und Stipendiaten sowie Vertreter von Hochschulen, Politik und Wirtschaft in Frankfurt am Main zusammengekommen.

Unter dem Motto „Erfahrungen. Engagement. Erfolge“ waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dazu eingeladen, gemeinsam mit dem Bundesbildungsministerium und der Frankfurter Goethe-Universität auf das bisher Erreichte zurückblicken und über zukünftige Ziele der öffentlich-privaten Studienförderung in Deutschland ins Gespräch kommen.

Im Jahr 2015 konnten bundesweit 24.300 Stipendiatinnen und Stipendiaten mit einem Deutschlandstipendium unterstützt werden. Die Hochschulen haben damit acht Prozent mehr Studierende mit dem Stipendium gefördert als noch im Vorjahr.

Bundesbildungsministerin Johanna Wanka unterstrich in ihrer Eröffnungsrede die positive Entwicklung des Deutschlandstipendiums und die Bedeutung junger Talente für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands.

Wirtschaft engagiert sich für die Talente

Was das Deutschlandstipendium auszeichnet und zu einem einzigartigen Programm macht, ist das rege Engagement der Wirtschaft für junge Talente. Thomas Sattelberger, ehemaliger Top-Manager und Vorsitzender des Beirates Deutschlandstipendium, Carlo Giersch, Privatförderer erster Stunde an der Goethe-Universität und Gründer der Stiftung Giersch sowie Oliver Herrmann, Präsident der Hochschule Ostwestfalen-Lippe und Vorsitzender der Stiftung Studienfonds OWL, schauten auf die vergangenen fünf Programmjahre zurück.

Rund 7000 private Förderer unterstützen das Deutschlandstipendium und haben allein im vergangenen Jahr 25,3 Millionen Euro für die Förderung junger Talente aufgebracht. Viele Förderer sind seit Beginn des Programms dabei.

Der ehemalige Stipendiat und heutige Privatförderer Christian Schmied sowie Deutschlandstipendiatin Ines Voggenreiter von der Technischen Universität München ergänzten die Runde und berichteten über ihre persönlichen Erfahrungen. Was die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Stipendiaten-Event erlebt haben, erzählten die die Deutschlandstipendiaten Marcel Jüngling, Markus Drews und Mai Nguyen. Am Nachmittag boten verschiedene Themenforen den Teilnehmenden auch in diesem Jahr die Gelegenheit, anhand von Empfehlungen aus der Evaluation sowie Best Practice-Beispielen aus der Begleitforschung über die praktische Ausgestaltung des Deutschlandstipendiums zu diskutieren.

Von Stipendiaten, für Stipendiaten

„Destinations – ankommen und weitergehen“: Unter diesem Motto fand am Vorabend zur Jahresveranstaltung der erste vom Bundesbildungsministerium initiierte Stipendiaten-Event statt. Weil Stipendiatinnen und Stipendiaten am besten wissen, was sie bewegt, wurde die Veranstaltung gemeinsam von geförderten Studierenden der Goethe-Universität, der Technischen Universität Darmstadt und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz organisiert. Das Programm bot den Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus der Region durch interaktive Formate die Gelegenheit, sich kennenzulernen und persönliche Erfahrungen sowie Gedanken zu eigenen Projekten und Initiativen auszutauschen.

Bei einer Gesprächsrunde mit Cornelia Quennet-Thielen, Staatssekretärin im Bundesministerium für Bildung und Forschung, und Birgitta Wolff, Präsidentin der Goethe-Universität, nutzten die Teilnehmenden schließlich die Chance, ihre Ideen, Fragen und Wünsche persönlich einzubringen.