Futurium mit „Goldstandard“ für nachhaltiges Bauen ausgezeichnet

Der Bund wird seinen eigenen Anforderungen an Nachhaltigkeit und Energieeffizienz aus den Energie- und Klimaschutzzielen gerecht: Heute erhielt das Futurium den „Goldstandard“ für nachhaltiges Bauen.

Neben dem Berliner Dienstsitz des Bundesforschungsministeriums steht jetzt ein weiteres Gebäude, das wie das BMBF selbst mit dem „Goldstandard“ nach dem Bewertungssystem "Nachhaltiges Bauen für Bundesgebäude (BNB)" ausgezeichnet wurde: das Futurium. Der neue Ausstellungs- und Veranstaltungsort zeigt ab Herbst 2019, wie die Zukunft aussehen kann – und welchen Beitrag Wissenschaft, Forschung und Entwicklung für die Gestaltung der Zukunft leisten können. Das Futurium ist ein Ort des Dialogs und versteht sich als Forum für Diskussionen über drängende Zukunftsfragen. Wie wird die Menschheit beispielsweise in Zukunft mit immer knapper werdenden Ressourcen umgehen? Dafür ist das Futurium selbst ein Vorbild: Es setzt Maßstäbe für das Bauen der Zukunft – ganz wie es einem "Haus der Zukunft" entspricht. Denn es kann Strom und Wärme selbst erzeugen – und geht mit der gewonnen Energie besonders sparsam um.

„Als Bauwerk setzt das Futurium bereits Maßstäbe und bereichert mit seiner zeitlosen Architektur und Kunst am Bau das Kapelle-Ufer in Berlin. Ab Herbst 2019 wird es ein Ausstellungs- und Veranstaltungsort sein, in dem die Zukunftsthemen von morgen und übermorgen entdeckt und diskutiert werden können. Darüber freue ich mich sehr, denn es sind genau diese Themen und Fragen, an denen wir gleich nebenan im Bundesforschungsministerium arbeiten”, sagt Forschungsstaatssekretär Georg Schütte, der Aufsichtsratsvorsitzende der Futurium gGmbH.

Futurium

Im Jahr 2011 hat die Bundesregierung die Errichtung eines "Hauses der Zukunft" als Ausstellungs- und Veranstaltungsort beschlossen. Hier sollen Wissenschaft, Forschung und Entwicklung in Deutschland Raum erhalten, um über Lösungen nationaler und globaler Zukunftsfragen zu debattieren und eigene Beiträge zu präsentieren. Als öffentliches Dialogforum soll das im Jahr 2016 in Futurium umbenannte Haus Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit geben, an der Diskussion um Zukunftsfragen und der Ausgestaltung von Forschungsfragen mitzuwirken.