G7-Allianz für Ressourceneffizienz beschlossen

Beim G7-Gipfel haben die Staats- und Regierungschefs eine Allianz für Ressourceneffizienz gegründet. Dieses internationale Forum hat den Wissensaustausch und die Bildung von Informationsnetzwerken zum Ziel.

Auf dem G7-Gipfel im Juni 2015 waren der Schutz der Meeresumwelt und die Ressourceneffizienz die beiden Schwerpunkte der Diskussionen zur Umwelt. Beim Thema Ressourceneffizienz einigten sich die Vertreter der sieben Industrienationen auf die Gründung einer G7-Allianz für Ressourceneffizienz. Diese Allianz versteht sich als dauerhaftes, freiwilliges Forum für den Wissensaustausch und die Bildung von Informationsnetzwerken. Durch die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, darunter Kleine und Mittelständische Unternehmen (KMU), und anderen einschlägigen Akteuren, sollen die Ressourceneffizienz optimiert, bewährte Verfahren verbreitet und Forschung, Entwicklung und Innovationen in den G7-Staaten begünstigt werden.

Workshopreihe beschlossen

Im Rahmen der deutschen G7-Präsidentschaft organisiert die Bundesregierung eine Reihe von Treffen für Fachleute aus den G7-Staaten zum Thema Ressourceneffizienz. Diese Reihe soll nach Ende des Jahres fortgeführt werden.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie koordiniert die Auftaktveranstaltung der G7-Allianz für Ressourceneffizienz am 2. Oktober in Berlin. Dort veranstaltet das Bundesministerium für Bildung und Forschung einen Workshop, um den Beitrag von Forschung und Innovation zur Steigerung der Ressourceneffizienz zu diskutieren.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt Forschung zur intelligenten Ressourcennutzung mit zahlreichen Programmen, z.B. dem dritten Rahmenprogramm „Forschung für Nachhaltige Entwicklung“ (FONA³). Eine nachhaltige Entwicklung bietet auch einmalige Chancen für die Wirtschaft: neben Klimaschutz und der Versorgung mit erneuerbaren Energien, gehört Ressourceneffizienz zu den Leitmärkten der Zukunft.