Gemeinsame Erklärung zum DigitalPakt Schule

Der Präsident der Kultusministerkonferenz und Thüringer Minister für Bildung, Jugend und Sport, Helmut Holter, die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Anja Karliczek und Hamburgs Schulsenator Ties Rabe, Sprecher der SPD-geführten Bildungsministerien sowie die Koordinatorin der Unionsseite in der Kultusministerkonferenz, die baden-württembergische Kultusministerin, Dr. Susanne Eisenmann, erklären:

"Die Verhandlungen zum DigitalPakt Schule sind auf der Zielgeraden. Wir sind zuversichtlich, die Verwaltungsvereinbarung am 6. Dezember 2018 zwischen Bund und Ländern zu beschließen. Letzte offene Fragen müssen noch geklärt werden. Das betrifft unter anderem die Förderfähigkeit von Glasfaseranschlüssen an Schulen und Möglichkeiten der Anrechenbarkeit von Eigenleistungen der Länder."

Hintergrund

Die Schulen in Deutschland müssen den neuen Anforderungen, die die Digitalisierung mit sich bringt, gerecht werden. Dafür müssen die Schulen technisch gut ausgestattet werden, um pädagogische Konzepte für die digitale Welt realisieren zu können.

Der DigitalPakt Schule setzt auf der Strategie "Bildungsoffensive für die digitale Wissensgesellschaft" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung vom Oktober 2016 sowie auf der Strategie der Kultusministerkonferenz "Bildung in der digitalen Welt" vom Dezember 2016 auf. Die Strategie "Bildung in der digitalen Welt" bezieht alle Bildungsbereiche – Schule, berufliche Bildung und Hochschulen sowie die Weiterbildung – ein und definiert sechs grundlegende Handlungsfelder, um den Transformationsprozess, der durch den digitalen Wandel in allen gesellschaftlichen Bereichen ausgelöst wurde, aktiv zu gestalten. Bis 2021 sollen alle Schülerinnen und Schüler zu jeder Zeit, wenn es pädagogisch sinnvoll erscheint, eine digitale Lernumgebung nutzen und Zugang zum Internet haben.

Diese ehrgeizigen Ziele sind mit Blick auf die technischen Ausstattungsfragen nur gemeinsam mit dem Bund zu erreichen. Der DigitalPakt Schule von Bund und Ländern soll daher gemeinsam eine Grundlage für diese Zukunftsaufgabe schaffen und kann somit die digitale Ausstattung aller Schulen in den nächsten fünf Jahren spürbar verbessern.