Geschlechtersensible Berufsorientierung

Ein Lernspiel will Mädchen für technische Berufe begeistern. Das Projekt, das vom Bundesbildungsministerium gefördert wird,  ist für einen "Innovationspreis für digitale Bildung 2017" nominiert.

Interesse an technischen Berufen wecken: Mädchen am Computer © Thinkstock

„Wie können mehr Mädchen für technische Berufe gewonnen werden?“- dieser Frage widmet sich das Forschungsprojekt „Serena“. In dem Projekt wird gemeinsam mit Mädchen ein Lernspiel entwickelt, das Interesse an technischen Ausbildungsberufen im Bereich Erneuerbare Energien wecken soll. Ziel ist es, das Vertrauen der Mädchen in ihre technischen Fähigkeiten zu stärken, unter anderem durch spezielles Feedback und einem gendersensiblen Gamedesign mit dem Fokus Nachhaltigkeit.

Innovationspreis für digitale Bildung

Das Projekt "Serena" ist für den d-elina Preis 2017 nominiert. Der d-elina ist der Innovationspreis für digitale Bildung des Branchenverbands BITKOM. Er wird 2017 zum 5. Mal verliehen und steht unter der Schirmherrschaft der Bundesbildungsministerin Johanna Wanka. "Serena" ist in der Kategorie Professional nominiert. Die Entscheidung über die Vergaben des Preises in dieser Kategorie erfolgt im Januar 2017 im Rahmen der Messe Learntec in Karlsruhe.
 

Erneuerbare Energien kennenlernen

Auf der Reise durch eine fiktive Spielwelt hat die Spielerin zahlreiche Aufgaben zu lösen und lernt dabei typische Tätigkeiten im Arbeitsfeld Erneuerbare Energien kennen. Um Lebensweltbezug und Spielfreude sicherzustellen, wird die Zielgruppe aktiv in die Spielentwicklung mit einbezogen.

Begleitendes Unterrichtsmaterial

Im begleitenden Unterrichtsmaterial können die Schülerinnen ihr Wissen über technische Berufe vertiefen und sich über Qualifikationsanforderungen und Ausbildungsmöglichkeiten im Bereich Erneuerbare Energien informieren.

Gefördert vom BMBF

Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Förderprogramms „Digitale Medien in der beruflichen Bildung“.

Das Verbundprojekt wird gemeinsam vom Wissenschaftsladen Bonn, von der Technischen Universität Dresden mit den Fachbereichen Psychologie des Lehrens und Lernens sowie Metall- und Maschinentechnik/Berufliche Didaktik und vom "Game Studio the Good Evil" in die Tat umgesetzt.