Internationale Konferenz zur Bioökonomie

Forschungsstaatssekretär Georg Schütte hat den ersten Weltgipfel der Bioökonomie eröffnet, den Global Bioeconomy Summit. 900 Teilnehmer aus 82 Ländern beraten darüber, wie eine bessere Abstimmung auf internationaler Ebene gelingen kann.

Georg Schütte während seiner Eröffnungsrede
Georg Schütte während seiner Eröffnungsrede © Stefan Zeitz

Staatssekretär Georg Schütte begrüßte im Neubau des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in Berlin die rund 400 Gäste der Auftaktveranstaltung am Vorabend des Global Bioeconomy Summit. Er betonte die Wichtigkeit der internationalen Zusammenkunft. Nun kann über die Grenzen nationaler Politikstrategien hinweg eine internationale Agenda der Bioökonomie folgen. Auch einer der Vorsitzenden des deutschen Bioökonomierates, Joachim von Braun, hieß die Teilnehmerinnen und Teilnehmer willkommen. Der Bioökonomierat, das unabhängige Beratungsgremium der Bundesregierung, organisiert den Global Bioeconomy Summit. Im Anschluss sprachen John Bell, Director of Bioeconomy, Agriculture, Food, Marine der EU-Kommission und Ashok Khosla, Vorsitzender des indischen Center for Development Alternatives.

Vom 24. bis 26. November diskutieren mehr als 850 Teilnehmer aus 82 Ländern über die Rolle der Bioökonomie: Wie kann sie dazu beitragen, den Hunger zu bekämpfen, das Klima zu schützen, gegen die Erderwärmung vorzugehen und die  Abhängigkeit vom Erdöl zu verringern? Die Teilnehmer des Global Bioeconomy Summit sind Vertreter der Politik, der Forschung, der Industrie und der Zivilgesellschaft.

Der politische Gipfel findet acht Wochen nach den Verhandlungen über die Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen in New York und eine Woche vor der Klimakonferenz in Paris statt. Bundeskanzlerin Angela Merkel unterstützt den Global Bioeconomy Summit als Schirmherrin. OECD, FAO, die EU-Kommission sowie die Internationale Energieagentur IEA führen während des Summits eigene Diskussionsrunden durch.