Gute Beispiele sichtbar machen

BMBF und Deutsche UNESCO-Kommission zeichnen Netzwerke und Kommunen aus, die Nachhaltigkeit fest in der Bildungslandschaft verankern

Was haben Bioenergie-Schulgärten, studentische Nachhaltigkeitsbüros an Hochschulen oder die Weiterbildung von Lehrkräften im Hinblick auf nachhaltige Entwicklung gemeinsam? Sie zeigen, dass jeder auf globale Entwicklungen reagieren und Einfluss nehmen kann. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Deutsche UNESCO-Kommission zeichnen künftig zweimal jährlich Lernorte, Netzwerke und Kommunen in Deutschland aus, die Nachhaltigkeit fest in der deutschen Bildungslandschaft verankern.

"Bildung für nachhaltige Entwicklung ist Bildung für eine lebenswerte Welt. Wir müssen die Generation sein, die den Wandel zur nachhaltigen Gesellschaft schafft. Deshalb brauchen wir gute Beispiele, die zeigen, wie Bildung für nachhaltige Entwicklung erfolgreich verankert werden kann", sagte Bundesbildungsministerin Johanna Wanka zum Start der neuen Auszeichnung.

"Die großen Menschheitsherausforderungen wie der Klimawandel, die Armut oder die Ressourcenknappheit können wir nicht bewältigen, wenn nicht alle mitwirken. Und jeder muss wissen wie! Zu wissen was, wie und warum etwas geht, ist eine Bildungsfrage. Tausende Projekte in Deutschland haben über die letzten zehn Jahre gezeigt, wie Bildung für nachhaltige Entwicklung gelingen kann. Jetzt zeichnen wir Initiativen aus, die sicherstellen, dass diese Erfahrungen in die Struktur des deutschen Bildungssystems einfließen. Die Auszeichnungen sollen den gegenseitigen Austausch, die Motivation und Inspiration fördern. Denn am stärksten wirken wie immer die Beispiele", sagte Verena Metze-Mangold, Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission.

Die Auszeichnungen sind ein Beitrag zur nationalen Umsetzung des UNESCO Weltaktionsprogramms Bildung für nachhaltige Entwicklung und der Agenda 2030 der Vereinten Nationen. Bewerbungen sind in der ersten Runde bis zum 9. Mai 2016 möglich. Die Jury besteht aus Mitgliedern der Nationalen Plattform Bildung für nachhaltige Entwicklung sowie Vertretern des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Deutschen UNESCO-Kommission.

Ausgezeichnete Bildungsinitiativen werden als offizieller Beitrag zum Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung auf der Internetseite https://akteure.bne-portal.de dargestellt. Sie erhalten das Logo des Weltaktionsprogramms zur Verwendung für ihre Arbeit und profitieren von dem Austausch mit anderen hochwertigen Bildungsinitiativen zur nachhaltigen Entwicklung. Darüber hinaus bieten die Freie Universität Berlin und die Deutsche UNESCO-Kommission eine Beratung zur Weiterentwicklung der Initiativen an.

Weitere Informationen:
https://akteure.bne-portal.de
www.bmbf.de/bne

Pressekontakt Deutsche UNESCO-Kommission:
Pressesprecherin
Katja Römer
Tel. 0228-60497-42
Email: roemer@unesco.de