Häufig gestellte Fragen

Eine Zusammenstellung von Antworten auf besonders oft gestellte Fragen soll Ihnen die Orientierung erleichtern. Gern beantworten wir Ihre Frage auch telefonisch unter 0800 26 23 009 oder per E-Mail an: lotse@kmu-innovativ.de.

Wo findet man die Bekanntmachung?

Jedes Technologiefeld von KMU-innovativ wird mit einer eigenen Internetseite vorgestellt. Die Bekanntmachungen selbst können Sie auf der Seite Bekanntmachungen in unserem Auftritt einsehen.

Wie gelangt man zum Skizzentool?

Auf der Internetseite des jeweiligen Technologiefeldes von KMU-innovativ führt ein Link direkt zum Skizzentool. Darüber hinaus sind Verlinkungen zum Skizzentool auch in den jeweiligen Richtlinien der Förderbekanntmachung zu finden.

Wer kann sich um Fördermittel bewerben?

Förderungswürdig sind Einzelvorhaben von Unternehmen mit Kompetenz auf dem jeweiligen Technologiefeld. Generell ist auch die Förderung von Verbünden unter Beteiligung mehrerer KMU und/oder Forschungseinrichtungen und/oder Unternehmen, die die KMU-Kriterien nicht erfüllen, möglich. Es muss jedoch der Nutzen des Vorhabens in erster Linie den beteiligten KMU (Hersteller/Anwender) zugute kommen. Ein "Merkblatt für Antragsteller/Zuwendungsempfänger zur Zusammenarbeit der Partner von Verbundprojekten" ist hier zu finden.

Können sich auch neu gegründete Unternehmen beteiligen?

Auch neu gegründete Unternehmen können sich beteiligen, wenn sichergestellt ist, dass der Eigenanteil erbracht werden kann.

Welcher Eigenanteil wird vom KMU erwartet? Wie hoch ist der KMU-Bonus?

Nach BMBF-Grundsätzen wird eine angemessene Eigenbeteiligung der Unternehmen - grundsätzlich mindestens 50 Prozent der entstehenden zuwendungsfähigen Kosten - vorausgesetzt. Durch die Gewährung eines KMU-Aufschlags (Bonus) kann sich der Eigenanteil reduzieren.

Gibt es Vorgaben zum maximalen Projektvolumen?

Das maximale Projektvolumen ist vom Leistungsvermögen der beteiligten KMU abhängig.

Welche Kosten werden in der Projektkalkulation berücksichtigt?

Welche Projektkosten für Unternehmen zuwendungsfähig sind, ist im "Merkblatt Vorkalkulation für Zuwendungen - Kostenbasis- (AZK 4)" geregelt.

Welche Kostenabrechnungen gibt es bei der Zuwendung auf Kostenbasis?

Es gibt 2 Möglichkeiten der Kostenabrechnung und damit der Vorkalkulation für Zuwendungen auf Kostenbasis:

  1. Kostenabrechnung nach LSP (Leitsätze für die Preisermittlung aufgrund von Selbstkosten)

  2. Pauschalierte Kostenabrechnung nach Nr. 5.6 der NKBF 98

Einzelheiten sind dem "Merkblatt Vorkalkulation für Zuwendungen - Kostenbasis (AZK 4)" zu entnehmen.

Welche Vor- und Nachteile hat eine pauschalierte Abrechnung?

In den NKBF 98 ist geregelt, dass die pauschalierte Abrechnung nur zugelassen werden kann, wenn ein Unternehmen

  • über ein geordnetes Rechnungswesen i.S. von Nr. 2 LSP verfügt oder

  • in der Lage ist, seine Kosten in vereinfachter Form anhand der kaufmännischen Buchführung zu ermitteln und nachzuweisen.

Die Entscheidung, ob die Gemeinkosten detailliert abgerechnet werden sollen (nach LSP-Leitsätzen für die Preisermittlung auf Grund von Selbstkosten) oder die pauschalierte Abrechnung gewählt wird (120 Prozent pauschal auf die einkommen-/lohnsteuerpflichtigen Bruttomonatslöhne und -gehälter) muss das Unternehmen nach entsprechender Kalkulation selbst treffen. Bei laufenden Vorhaben kann nicht von pauschalierter auf LSP- Abrechnung gewechselt werden. Hat ein Unternehmen bereits bei einem anderen geförderten Vorhaben die Abrechnung nach LSP gewählt, ist ein Wechsel zum pauschalierten Verfahren nicht mehr möglich.

Wie umfangreich sollte die Projektbeschreibung in der Skizze sein?

Projektskizzen sollen nicht mehr als 10 Seiten umfassen und über das Skizzen-Tool pt(outline* online erstellt werden. Die für eine Beteiligung an der Bekanntmachung benötigten Informationen sind dort verfügbar.

Muss auch die unterschriebene Skizze dem PT zum Bewertungsstichtag vorliegen?

Die Skizze muss im Online-Tool "pt(outline" spätestens bis zum jeweiligen Stichtag abgeschlossen sein. Das unterschriebene Projektblatt kann auch nach dem Stichtag kurzfristig eingereicht werden.

Wer muss die Projektskizze unterschreiben?

Für die Projektskizze ist die Unterschrift des Projektleiters ausreichend. Erst der Förderantrag muss rechtsverbindlich unterschrieben werden.

Ist es möglich, in mehreren Technologiefeldern dieselbe Skizze einzureichen?

Wenn eine eindeutige Zuordnung des Themas nicht möglich ist, kann die Projektskizze in Ausnahmefällen auch in mehreren Technologiefeldern eingereicht werden. Ein Antrag kann jedoch nur in einem Bereich gestellt werden.

Wie wird ein KMU definiert?

Ein KMU ist entsprechend der Definition der EU-Kommission ein Unternehmen, das

  • weniger als 250 Beschäftigte hat,
  • einen Jahresumsatz von höchstens 50 Millionen Euro oder
  • eine Jahresbilanzsumme von höchstens 43 Millionen Euro aufweist.

Bei der Berechnung der Mitarbeiterzahlen und der finanziellen Schwellenwerte sind die Verflechtungen mit anderen Unternehmen zu berücksichtigen. Die Kommission hat dazu ein Erklärungsmuster veröffentlicht.