Haus der kleinen Forscher

Kinder entdecken die Welt – spielend und überall. Die gemeinnützige Stiftung "Haus der kleinen Forscher" engagiert sich für die Förderung von Kindern im Kita- und Grundschulalter in den Bereichen Mathematik, Naturwissenschaften und Technik.  

Mit Alltagsgegenständen experimentieren - das ist das Motto beim Tag der kleinen Forscher. © BMBF/Hans-Joachim Rickel

Wenn ein Kind einen Ball aufpumpt, lernt es gleichzeitig etwas über Luftdruck. Wenn es in der Badewanne Wasser aus dem einen in den anderen Becher fließen lässt, ist das reine Physik. Kinder brauchen nicht viel für ihre Experimente, die ganze Welt ist ein großes Forschungslabor.

Naturphänomene im Alltag erforschen

Diese Idee greift die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ auf und qualifiziert und unterstützt Pädagoginnen und Pädagogen, damit sie die Kinder auf deren eigenständigen Forschungsreisen optimal begleiten können. Die Inhalte der Fortbildungen sind wissenschaftlich fundiert, die Experimente und Forscherideen kommen aus dem Lebensalltag der Kinder und lassen sich mit einfachen Mitteln umsetzen.

Das „Haus der kleinen Forscher“ ist die größte Frühbildungsinitiative Deutschlands. Partner der Stiftung sind die Helmholtz-Gemeinschaft, die Siemens Stiftung, die Dietmar Hopp Stiftung und die Deutsche Telekom Stiftung. Gefördert wird sie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Die Stiftung arbeitet bundesweit mit über 230 Netzwerkpartnern zusammen, bei denen Pädagogen und Pädagoginnen aus mehr als 23.000 Kitas, Horten und Grundschulen vor Ort am Fortbildungs-Programm teilgenommen haben. Mehr als 4.200 Einrichtungen sind schon als „Haus der kleinen Forscher“ zertifiziert.

Forschen, Feiern und gemeinsam die Welt entdecken

Den Forschergeist feiert die Bildungsinitiative jedes Jahr mit dem „Tag der kleinen Forscher“. Alle Familien, Kitas, Horte und Grundschulen sind eingeladen, sich an diesem bundesweiten Mitmachtag zu beteiligen. Das Motto: Willst du mit mir feiern?

„Naturwissenschaften, Technik und Mathematik – das klingt oft abstrakt und alltagsfern. Dabei stimmt das gar nicht: Es gibt überall Zugänge und Möglichkeiten, Phänomene aus der Natur zu entdecken. Kinder wollen singen, tanzen, schmecken, lachen und staunen. Sie wollen mitmachen und mitgestalten, Kuchen backen, Eis gefrieren lassen und Kerzen auspusten. Dass sie dabei eine ganze Menge lernen, zeigt der diesjährige ‚Tag der kleinen Forscher‘ ganz wunderbar“, sagt Michael Fritz, Vorstandsvorsitzender der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“.