Haus der Zukunft: Der Grundstein ist gelegt

Bundesministerin Johanna Wanka hat den Grundstein für das Haus der Zukunft gelegt. Ab 2017 soll das Haus der Zukunft zu einem Forum für den Austausch zwischen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft werden. 

Die Grundmauern stehen bereits: Johanna Wanka auf der Baustelle in Berlin.
Die Grundmauern stehen bereits - Johanna Wanka auf der Baustelle in Berlin. © BMBF/Hans-Joachim Rickel

Mit dem Haus der Zukunft entsteht am Berliner Spreeufer ein Forum für den Dialog über die Zukunft. Ausstellungen und Veranstaltungen im Haus der Zukunft sollen neugierig machen und zeigen, welche Chancen sich uns allen durch Forschung und Innovation eröffnen. „Im Haus der Zukunft werden Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und die Bürgergesellschaft zusammenkommen, Ideen austauschen und über die Zukunft diskutieren“, sagte Bundesforschungsministerin Johanna Wanka bei der Grundsteinlegung.

Das Haus der Zukunft wird dem Standard eines Niedrigst-Energiehauses entsprechen. Die genutzte Energie soll ausschließlich aus regenerativen Quellen kommen. Für die Planung ist das junge Berliner Architekturbüro Richter Musikowski gemeinsam mit den Landschaftsarchitekten JUCA zuständig. Sie hatten den international ausgeschriebenen Planungswettbewerb gewonnen. Ihr Entwurf wirkt durch große Fensterflächen auf zwei Seiten offen und der Zukunft zugewandt. Die Fenster erlauben einen Panoramablick auf das Regierungsviertel und die Spree. Das begehbare Dach und ein öffentlich zugängliches Restaurant und Café sind zusätzliche Attraktionen für Besucher und Gäste. Die Eröffnung des Hauses ist für 2017 geplant.

Bauherr ist die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), die das Haus gemeinsam mit dem privaten Partner BAM in einer öffentlich-privaten Partnerschaft (ÖPP) errichtet. Getragen wird das Haus der Zukunft von einer gemeinnützigen GmbH, an der Politik, Wissenschaft und Wirtschaft beteiligt sind. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung ist einer der Gründungsgesellschafter.