Der Heinz Maier-Leibnitz-Preis

Der Heinz Maier-Leibnitz-Preis wird an junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Anerkennung herausragender Leistungen vergeben. Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert und soll sie darin unterstützen, ihre Laufbahn weiterzuverfolgen.

Der Heinz Maier-Leibnitz-Preis, benannt nach dem Physiker und ehemaligen Präsidenten der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), bedeutet für junge Forscherinnen und Forscher Anerkennung und weiteren Anreiz für herausragende wissenschaftliche Arbeiten. Der Preis ist nicht als Würdigung der Dissertation allein zu verstehen, vielmehr haben die Preisträgerinnen und Preisträger nach der Promotion bereits ein eigenständiges wissenschaftliches Profil entwickelt.

Für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

Heinz Maier-Leibnitz war dem wissenschaftlichen Nachwuchs besonders zugeneigt. Die Förderung junger Wissenschaftlerinnen und -wissenschaftler war für ihn Herzenssache. Dies zeigte sich nicht zuletzt auch darin, dass er als DFG-Präsident 1977 den Anstoß für die Verleihung dieses Preises für herausragende Leistungen junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gab. Im Folgejahr wurde der Preis erstmals verliehen und erhielt 1980 – nach dem Ausscheiden von Heinz Maier-Leibnitz als DFG-Präsident – in Anerkennung seiner Verdienste um die Belange des wissenschaftlichen Nachwuchses seinen heutigen Namen.

Zum 40. Mal

Für die meisten der Preisträgerinnen und Preisträger war die Verleihung des Heinz Maier-Leibnitz-Preises ein erste wichtige Auszeichnung ihrer herausragenden Forschungsleistungen, der noch viele weitere nachfolgen sollten. Im Jahr 2017 verleihen das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Deutsche Forschungsgemeinschaft die Heinz Maier-Leibnitz-Preise zum 40. Mal. Die Finanzierung des Preises erfolgt aus Mitteln des BMBF.