Heinz Maier-Leibnitz-Preis

Für den diesjährigen "Heinz Maier-Leibnitz-Preis" wurden drei junge Wissenschaftlerinnen und sieben junge Wissenschaftler ausgewählt. Sie erhielten die mit je 20.000 Euro dotierte Auszeichnung am 12. Mai in Berlin.

Die diesjährigen Trägerinnen und Träger des wichtigsten Preises für den wissenschaftlichen Nachwuchs in Deutschland stehen fest. Der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) berufene Auswahlausschuss wählte jetzt drei junge Wissenschaftlerinnen und sieben junge Wissenschaftler für die "Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2014" aus.

Sie erhielten die mit je 20.000 Euro dotierte Auszeichnung am 12. Mai in Berlin.

Die höhere Zahl der Preise und die Aufstockung der Mittel trägt dem hohen Renommee des seit 1977 jährlich verliehenen Preises Rechnung. In einer Umfrage des Magazins "Bild der Wissenschaft" wurde der Heinz Maier-Leibnitz-Preis von den bedeutendsten Forschungseinrichtungen zum drittwichtigsten Wissenschaftspreis in Deutschland gewählt – nach dem Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der DFG und dem Deutschen Zukunftspreis des Bundespräsidenten.

Die DFG sieht den Heinz Maier-Leibnitz-Preis als Anerkennung und zugleich Ansporn, die wissenschaftliche Laufbahn geradlinig weiterzuverfolgen.

In diesem Jahr werden ausgezeichnet:

  • Eric Bodden, Informatik, Technische Universität Darmstadt
  • Wim Decock, Rechtsgeschichte, Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte, Frankfurt
  • Dorothee Dormann, Biochemie, Ludwig-Maximilians-Universität München
  • Nico Eisenhauer, Biologie/Ökologie, Universität Jena
  • Bent Gebert, Literaturwissenschaft, Universität Konstanz
  • Silvia Gruhn, Neurobiologie/Mathematik, Universität zu Köln
  • Daniel Meyer, Fertigungsverfahren, Universität Bremen
  • Laura Na Liu, Nanowissenschaften, Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme, Stuttgart
  • Marc D. Walter, Anorganische Molekülchemie, Technische Universität Braunschweig
  • Sönke Zaehle, Biogeochemie, Max-Planck-Institut für Biogeochemie, Jena