Hightech-Forum berät Bundesregierung

Die Experten des Hightech-Forums sind zur ersten Sitzung zusammengetroffen. Das Gremium wird die Bundesregierung zur Umsetzung der Hightech-Strategie beraten. „Gemeinsam wollen wir das Umfeld für kreative Lösungen verbessern“, sagte Johanna Wanka.

Bundesforschungsministerin Johanna Wanka mit den Experten des Hightech-Forums: Sie werden die Bundesregierung zur Umsetzung der Hightech-Strategie beraten.
Johanna Wanka mit den Experten des Hightech-Forums: Sie werden die Bundesregierung zur Umsetzung der Hightech-Strategie beraten. © BMBF/Hans-Joachim Rickel

Das von Bundesforschungsministerin Johanna Wanka berufene Hightech-Forum ist zu seiner konstituierenden Sitzung zusammengekommen. Das Hightech-Forum besteht aus 20 ausgewählten Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Sie werden die Bundesregierung bis zum Ende der Legislaturperiode 2017 zur Umsetzung der Hightech-Strategie beraten. Gemeinsam mit der Politik werden die Experten aktuelle Entwicklungen der Innovationspolitik diskutieren, neue Forschungsaufgaben formulieren und Zukunftsszenarien entwickeln.

Botschafter für Zukunftsthemen

„Forschung und Innovation sind zentral, um Wachstum und Wohlstand in Deutschland zu stärken“, sagte Bundesforschungsministerin Johanna Wanka. „Von den Mitgliedern des Hightech-Forums erhoffe ich mir, dass sie Berater und Botschafter für Zukunftsthemen sind. Gemeinsam wollen wir das Umfeld für innovative und kreative Lösungen verbessern, Trends früher aufspüren und in die Gesellschaft hineintragen.“ Dabei sei es erfreulicherweise gelungen, so Wanka, das neue Gremium zu 40 Prozent mit Frauen zu besetzen.

Den Vorsitz des Hightech-Forums haben Andreas Barner, Vorsitzender der Unternehmensleitung von Boehringer Ingelheim und Präsident des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft sowie Reimund Neugebauer, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft übernommen. "Wer mit wem spricht, ist immer besonders entscheidend. Das neue Hightech-Forum ermöglicht es, dass Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft ins Gespräch kommen. Das wird uns bei der Umsetzung der Hightech-Strategie voranbringen", sagte Andreas Barner. Reimund Neugebauer ergänzte: "Neben dem technischen Fortschritt werden wir uns auch um soziale Fragen kümmern."

Wirtschaft und Forschung vernetzen

Das Hightech-Forum konzentriert sich auf wichtige Fragen der Zukunft: Wie können neue Innovationsmodelle aussehen? Wie kann der Transfer von der Wissenschaft in die Wirtschaft verbessert oder Netzwerke, beispielsweise Spitzencluster, gefestigt werden und sich stärker international orientieren? Die Arbeit des Hightech-Forums wird von einer Geschäftsstelle in Berlin koordiniert und unterstützt, die aus Vertretern des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft und der Fraunhofer-Gesellschaft zusammengesetzt ist.