Hightech in der Tiermedizin

Modernste Technik für Wolf, Bär und Tiger: Das Leibniz-Institut für Zoo und Wildtierforschung hat einen neuen Computertomografen. Der Parlamentarische Staatssekretär Stefan Müller hat das weltweit leistungsfähigste Gerät eingeweiht.

Die Tigerin Sarai war die erste Patientin im weltweit modernsten CT für Veterinärmedizin.
Die Tigerin Sarai war die erste Patientin im weltweit modernsten CT für Veterinärmedizin. © IZW/Ralf Günther

Eine virtuelle Reise ins Innere – das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin hat einen neuen Forschungs-Computertomografen. Stefan Müller, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung, hat das weltweit größte und leistungsfähigste Röntgengerät in der Veterinärmedizin eingeweiht.

Der CT ermöglicht die Darstellung bewegter Organe, wie etwa dem schlagenden Herzen, und liefert Bilder in einer bisher nicht erreichten Auflösung. Der CT soll den Ärzten und Wissenschaftlern helfen, präzisere Diagnosen stellen zu können und die Artenvielfalt auf der Erde zu erhalten.

Das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) ist eine Forschungseinrichtung der Leibniz-Gemeinschaft. Die Wissenschaftler untersuchen die evolutionären Anpassungen von Wildtierpopulationen und ihre Belastungen durch den globalen Wandel und entwickeln neue Konzepte für den Artenschutz. Die Leibniz-Gemeinschaft wird aus Mitteln des Bundes und der Länder finanziert.