IKT 2020 - Forschung für Innovation

Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) sind der Innovationsmotor Nr. 1. In der Hightech-Strategie der Bundesregierung gehören IKT deshalb zu den bedeutendsten Innovationsfeldern.

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Strategische Ausrichtung:

Mit der Hightech-Strategie 2020 der Bundesregierung wird die Forschungsförderung auf fünf Bedarfsfelder fokussiert: Klima/Energie, Gesundheit/Ernährung, Mobilität, Sicherheit und Kommunikation. Schlüsseltechnologien, zu denen die IKT gehören, sind die Basis für neue Produkte, Verfahren und Dienstleistungen, mit deren Hilfe aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen gemeistert werden können. Die IKT-Strategie der Bundesregierung "Deutschland Digital 2015" ist als umfassendes strategisches Programm für den IKT-Bereich vorgelegt worden. Die Forschungsthemen werden im BMBF-Förderprogramm "IKT 2020 – Forschung für Innovation" adressiert.

Wesentliche Grundlage für Innovationen auf den Anwendungsfeldern sind (anwendungsorientierte) Forschungs- und Entwicklungsergebnisse im Bereich der Basistechnologien Elektronik und Mikrosysteme, Softwaresysteme und Wissensverarbeitung sowie Kommunikationstechnik und Netze. Ausgerichtet wird die IKT-Förderung entlang der strategischen Forschungs- und Entwicklungslinien "IKT in komplexen Systemen" (z.B. "Embedded Systems"), "neue Geschäftsprozesse und Produktionsverfahren" sowie "Internet der Dinge und Dienste". Dabei ist eine Fokussierung auf die Qualitätsziele Wirtschaftlichkeit, Sicherheit, Nutzerfreundlichkeit und Ressourceneffizienz erforderlich, da sich nur so die Stärken in der deutschen IKT-Forschung und das traditionell hohe internationale Ansehen deutscher Ingenieurleistungen auf IKT-Lösungen aus Deutschland übertragen lassen.

Instrumente

Für das Programm IKT 2020 werden neue Instrumente eingesetzt. Durch Innovationsallianzen und Technologieverbünde sollen Brücken zwischen Technologieentwicklung und Anwendung geschlagen werden. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) werden unterstützt durch eine IuK-technologieübergreifende Förderung von FuE-Vorhaben, vereinfachte Förderverfahren, Bildung einer zentralen Anlaufstelle sowie Verkürzung der Zeit zwischen Antragstellung und abschließender Förderentscheidung und Mittelbereitstellung. Das Programm ist offen angelegt, damit während seiner Laufzeit Ergänzungen und Schwerpunktverlagerungen vorgenommen werden können. Beispiele für solche während der Programmlaufzeit bedeutungsvoller gewordene Themen sind die Elektromobilität und der Bereich der IT-Sicherheit.

Anwendungsfelder / Branchen:

  • Automobil, Mobilität
  • Maschinenbau, Automatisierung
  • Gesundheit, Medizintechnik
  • Logistik, Dienstleistungen