Impfstoffproduktion und Impfstoff-Kampagne sind ‚Kraftanstrengung‘

Im Gespräch mit dem Nachrichtenmagazin SPIEGEL zeigt sich Forschungsministerin Karliczek zuversichtlich, dass die Corona-Impfkampagne „trotz gewisser Anlaufschwierigkeiten“ erfolgreich sein werde. „Davon bin ich überzeugt“, sagte sie. 

Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung
Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung © BMBF/Laurence Chaperon

Karliczek zeigt in dem Interview Verständnis sowohl für Ungeduld als auch Skepsis beim Thema Corona-Impfung. Das Tempo, so die Ministerin, könne in der Tat auf manche Menschen irritierend wirken. Doch die Sorge sei unbegründet, da Impfstoffe sehr intensiv getestet wurden. Andererseits, so die Ministerin, verstehe sie auch die Ungeduld. Dies seien zutiefst menschliche Reaktionen in einer anstrengenden Zeit. Und so sehr man sich vor Weihnachten gefreut habe, dass der erste Impfstoff zugelassen wurde, so könne es nun für einige frustrierend sein, „dass nicht gleich alle geimpft werden können.“ Auch deswegen ist es so wichtig, „dass wir immer wieder betonen, was für eine Kraftanstrengung die Impfstoffproduktion- und die Impfstoff-Kampagne ist“.

Digitalisierung vorantreiben

Auf die Frage nach digitalen Strukturen im Bildungsbereich äußerte sich Karliczek ebenfalls deutlich und unterstrich ihre Unterstützung für die Aufbruchstimmung beim Thema Digitalisierung. Sie sei „heilfroh“, dass es diese Aufbruchsstimmung nun gebe, in der alle sagen: Ja, wir wollen die Digitalisierung vorantreiben.

In diesem Zusammenhang forderte die Ministerin mehr Einfluss des Bundes in der Bildungspolitik. „Für die Digitalisierung der Schulen können wir im Moment nur Geld für Investitionen geben“, sagte sie. Dies könne jedoch kein Zukunftsmodell sein.

Das vollständige Interview finden Sie HIER (Bezahlschranke).