Innovation in der Hochschullehre

Mehr Austausch, bessere Vernetzung, schneller Wissenstransfer: Das wollen Bund und Länder in der Hochschullehre erreichen. Dafür planen sie eine eigenständige Organisationseinheit, die bei der Toepfer Stiftung gGmbH angesiedelt werden soll.

Studium und Lehre vor Ort stärken, Lehrinnovationen gestalten, neue Lehr- und Lernformate erproben: Dafür stehen ab 2021 jährlich 150 Millionen Euro bereit.

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Die Regierungschefinnen und -chefs von Bund und Ländern haben am 6. Juni 2019 die Bund-Länder-Vereinbarung „Innovation in der Hochschullehre“ beschlossen. Mit dieser Verwaltungsvereinbarung soll in Nachfolge des Qualitätspakts Lehre die Erneuerungsfähigkeit der Hochschullehre gefördert werden, damit sie sich besser und schneller auf neue gesellschaftliche Herausforderungen und Bedarfe aus Wissenschaft und Wirtschaft einstellen kann.

Eine neue weitgehend selbständige Organisationseinheit soll unter dem Dach der Toepfer Stiftung gGmbH eingerichtet werden. Die Organisationseinheit soll den Austausch und die Vernetzung relevanter Akteure sowie den Wissenstransfer zu gelingender Lehre und zu neuen Ergebnissen und Erkenntnissen vorantreiben. Um kontinuierlich Anreize zu setzen, Lehr-Innovationen zu gestalten, soll die Entwicklung innovativer Studien- und Lehrformate durch eine entsprechende Förderung unterstützt werden. Die Förderlinien sollen beispielsweise auf die Stärkung der Hochschulen als Ort von Studium und Lehre, die Verbesserung der Studienbedingungen und auf konzeptionell-strukturelle Weiterentwicklungen abzielen. 150 Millionen Euro werden jährlich auf Dauer bereitgestellt, zunächst allein durch den Bund und ab 2024 mit Länderbeteiligung über 40 Millionen Euro. Weitere Informationen finden Sie hier.

In ihrer Sitzung am 6. Dezember 2019 hat die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz beschlossen, die Toepfer Stiftung gGmbH als Trägerinstitution für die Organisationseinheit „Innovation in der Hochschullehre“ auszuwählen. Grundlage für diese Entscheidung war ein überzeugendes Konzept, das von der Toepfer Stiftung im Zuge eines öffentlichen Interessensbekundungsverfahren eingereicht wurde.