Innovation und Forschung im Deutsch-Mexikanischen Jahr

Bundesforschungsministerin Johanna Wanka machte den Auftakt: Als erstes Mitglied der Bundesregierung besuchte sie Anfang Februar Mexiko. Mit dem Deutsch-Mexikanischen Jahr 2016/17 soll die Kooperation zwischen beiden Staaten vertieft werden.

Logo des Deutsch-Mexikanischen Jahres
Logo des Deutsch-Mexikanischen Jahres 2016/2017 © Auswärtiges Amt

Wichtig ist für das Bundesforschungsministerium (BMBF) die verstärkte Zusammenarbeit in der Innovationsförderung. Dabei sollen vor allem die vielen deutschen KMUs zu einer verstärkten internationalen Kooperation mit Universitäten und Forschungseinrichtungen über Landesgrenzen hinweg ermutigt und gefördert werden. Eine entsprechende Absichtserklärung für eine gemeinsame Förderbekanntmachung wurde während des Besuchs von Bundesministerin Wanka in Mexiko unterzeichnet.

Öffentlich zum Ausdruck gebracht wird die deutsch-mexikanische Zusammenarbeit in Wissenschaft und Forschung zudem Anfang Juli in Berlin. Die Mexikanische Botschaft wird dort eine „Wissenschaftswoche“ ausrichten, die ihren Widerhall Mitte November bei einem gemeinsam von BMBF und CONACYT organisierten „Innovations-Symposium“ in Mexiko-Stadt finden wird.

Das Thema Innovation und verbesserter Technologietransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft wird auch eine zentrale Rolle während der Industriemesse „Hecho en Alemania“ Mitte Juni in Mexiko-Stadt spielen. Dort wird die Max-Planck-Gesellschaft ihren „Science Tunnel“ ausstellen und Themen rund um Forschung und Wissenschaft „erlebbar“ machen.

Wichtige Fragen der kulturellen Identität werden ebenfalls im Rahmen des Deutsch-Mexikanischen Jahres beleuchtet. Ein vom Bundesforschungsministerium gefördertes Forschungsprojekt der Universität Heidelberg und des Staatlichen Museums für Naturkunde Karlsruhe über die Besiedelung des amerikanischen Kontinents wird durch die Wanderausstellung „Amerika nach dem Eis“ einer breiten Öffentlichkeit in Deutschland und Mexiko zugänglich gemacht. Damit leistet das Bundesforschungsministerium einen aktiven Beitrag zur Förderung der „Wissenschaftskultur“ dies- und jenseits des Atlantiks.