Innovations- und Technikanalyse (ITA)

Uncanny Valley, Social Bots, In-Vitro-Fleisch – Wie technische Innovationen und gesellschaftliche Entwicklungen ineinander greifen und unsere Lebenswelt beeinflussen untersucht die Innovations- und Technikanalyse (ITA) des BMBF.

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Die Innovations- und Technikanalyse (ITA) ist ein wichtiges Instrument der Strategischen Vorausschau des BMBF mit einem Zeithorizont von bis zu fünf Jahren. Sie ist somit gekoppelt an den auf eine längerfristige Vorausschau angelegten Foresight-Prozess. Mit der ITA lässt das BMBF wissenschaftliche Themen und zukünftige Entwicklungen von gesellschaftlicher Relevanz auf ihre Chancen und Risiken hin untersuchen.

Als Folgenabschätzung erfasst die ITA vielfältige Dimensionen zukünftiger Veränderungen. Im Rahmen mehrerer inter- und transdisziplinärer Forschungsprojekte werden vielschichtige Zukunftsthemen wie beispielsweise die Digitalisierung unserer Berufs- und Lebenswelt, unterschiedliche Konsum- und Eigentumsmodelle und Aspekte einer Mensch-Maschine-Interaktion analysiert und diskutiert. Ziel der ITA ist es, neue Impulse und Erkenntnisse für politische Entscheidungen zu gewinnen. Dabei geht es nicht nur darum, wie technische Innovationen eingesetzt werden können, sondern auch darum, unter welchen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen es überhaupt sinnvoll ist, sie einzusetzen.

Die ITA nimmt sowohl technische Möglichkeiten als auch wirtschaftliche Anforderungen und gesellschaftliche Wertvorstellungen in den Blick und fragt: Welche rechtlichen, ethischen sowie sozialen Herausforderungen sind mit Technik verbunden und welche Diskurse müssen gegenüber möglichen Chancen und potentiellen Risiken von Innovationen geführt werden?   

Zuletzt im Februar 2019 fand das zweitägige ITAFORUM als öffentlicher Fachkongress in Berlin statt.

Im Januar 2019 hat das BMBF zusammen mit dem ITA-Beraterkreis 18 ITA-Vorhaben für die aktuelle, zweijährige Förderung ausgewählt.