Integration: Deutsch lernen mit dem Selbstlern-Portal

Auf der Internetseite „Ich will Deutsch lernen“ finden Menschen, die gerne Deutsch lernen möchten, digitale Lernmaterialien – von Übungen bis Videos. Gefördert wird das Projekt vom Bundesbildungsministerium.

Deutschunterricht für Flüchtlingskinder
Deutschunterricht für Flüchtlingskinder © dpa/picture-alliance/Daniel Karmann

Deutschkenntnisse sind die Grundlage für eine gelingende Integration. Denn nur wer sich in einem neuen Land verständigen kann, hat Chancen auf gesellschaftliche Teilhabe und Beschäftigung.

Flüchtlinge sowie alle anderen Menschen, die Deutsch gerne als Zweitsprache erlernen möchten, finden auf der Homepage www.ich-will-deutsch-lernen.de  wichtige Lernmaterialien, um erste Vokabeln und grammatikalische Regeln zu erlernen. Die Homepage bietet einen Deutschkurs auf den Niveaustufen A1 – B1 und vermittelt mit digitalen Lernformaten wie Übungen und Videos elementare Sprachkenntnisse.

Die digitalen Formate eignen sich auch für Flüchtlinge, die sich derzeit in Erstaufnahmelagern befinden und deren Status noch nicht geklärt ist. Sie können sich auf der Homepage mit der deutschen Sprache vertraut machen und beispielsweise auch durch die Lektüre der Texte die deutsche Kultur und Gesellschaft kennenlernen. Die Lektionen des Deutschkurses sind an der Arbeitswelt orientiert und vermitteln relevantes Vokabular aus über 30 Branchen – ein wichtiger Schritt, um in Deutschland einen Ausbildungsplatz zu finden oder ein Studium zu beginnen.

Bald auch als App

Damit Zugewanderte die Seite möglichst einfach bedienen können, kann man die Seite in 16 Sprachen abrufen – von Arabisch bis Kroatisch. Begleitet werden die Lernenden von Online-Tutoren. Derzeit lässt das Bundesministerium für Bildung und Forschung die Seite auch als App programmieren, damit die Inhalte des Portals noch flexibler genutzt werden können. Die App wird kostenfrei zum Download stehen.

Das Portal www.ich-will-deutsch-lernen.de ist seit dem Jahr 2014 freigeschaltet. Anbieter der Seite ist der Deutsche Volkshochschule-Verband. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.