Internationale Organisationen

Deutschland arbeitet mit einer Vielzahl unterschiedlicher Länder in Internationalen Organisationen zusammen: Diese bieten einen stabilen Rahmen und führen Informationen und Ressourcen zusammen.

Internationale Organisationen sind auf Dauer angelegte Zusammenschlüsse von Ländern, die einen Vertrag unterzeichnen. Sie werden dadurch zu Mitgliedsländern, gehen bestimmte Verpflichtungen ein, erwerben Rechte und ermöglichen mit Mitgliedsbeiträgen die gemeinsame Arbeit. In Gremien (wie zum Beispiel Ausschüssen) kommen Vertreter der Mitgliedsländer regelmäßig zusammen, um die wichtigsten Entscheidungen zu treffen, zum Beispiel über den Haushalt und das Arbeitsprogramm der Organisation. Unterstützt wird die Arbeit der Gremien meistens durch eine ständige Einrichtung wie ein Sekretariat.

Für das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) haben die folgenden internationalen Organisationen besondere Bedeutung:

OECD und Unesco sind besonders aktiv darin, Informationen über die Bildungs- und Forschungssysteme ihrer Mitgliedsländer zu sammeln und diese zu veröffentlichen. Beide Organisationen geben einzelnen Ländern auch Empfehlungen zu Reformen und beraten sie.

Verschiedene UN-Organisationen sind ebenfalls für das Bundesministerium für Bildung und Forschung wichtig. Teilweise führen sie im Rahmen der United Nations University selbst gemeinsame Forschungen durch. Andere UN-Organisationen wie Unevoc (International Centre for Technical and Vocational Education and Training), das Berufsbildungszentrum der Unesco, legen ihren Schwerpunkt eher auf die Sammlung von Informationen und die Beratung.