Jetzt bewerben: Kommunen stärken „grüne“ Wertschöpfung

Mit der zweiten Runde des Förderprogramms REGION.innovativ unterstützt das Bundesforschungsministerium die Kommunen in strukturschwachen Regionen beim gemeinsamen Start in eine regionale Kreislaufwirtschaft.

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Eine regionale Kreislaufwirtschaft verfolgt das Ziel, den Wert einmal verwendeter Ressourcen und Materialien so lange wie möglich zu erhalten © gettyimages/serhio.com photography by sergei yahchybekov

Viele Kommunen in strukturschwachen Regionen stehen heute vor großen Herausforderungen: sie müssen den regionalen Strukturwandel meistern, Klimaziele erreichen, gleichwertige Lebensverhältnisse sichern. Durch die Folgen der Corona-Pandemie sind die Handlungsspielräume der Kommunen geschrumpft. Gleichzeitig sind mehr denn je neue Konzepte gefragt, um die regionale Wertschöpfung nachhaltig zu stärken und krisensicher aufzustellen.

Jetzt bewerben

Interessierte Bewerber können sich ab jetzt bewerben. Im ersten Schritt müssen sie bis zum 30. September 2020 eine Projektskizze einreichen. Die ausgewählten Verbundvorhaben werden bis zu drei Jahre gefördert. Die Höhe der Fördersumme hängt von der Zielstellung und den geplanten Aktivitäten des jeweiligen Verbundes ab. Weitere Informationen finden Sie hier.

Das Konzept geschlossener Stoffkreisläufe kann gerade in strukturschwachen Regionen für wichtige Impulse sorgen. Eine regionale Kreislaufwirtschaft verfolgt das Ziel, den Wert einmal verwendeter Ressourcen und Materialien so lange wie möglich zu erhalten: Produkte werden länger genutzt, repariert und nach dem Gebrauch weiter verwendet in anderen Zusammenhängen, z.B. in neuen Produkten oder Verfahren. Ein solcher Kreislauf stärkt die regionale Wertschöpfung, sichert Arbeitsplätze und schont die Umwelt.

Innovative Lösungen für eine regionale Kreislaufwirtschaft

Mit dem aktuellen Förderprogramm REGION.innovativ unterstützt das BMBF die Kommunen auf ihrem Weg in eine nachhaltige regionale Wirtschaft und setzt dabei vor allem auf die Zusammenarbeit zwischen den Kommunen. Denn um innovative Lösungen für eine regionale Kreislaufwirtschaft entwickeln zu können, braucht es die Zusammenarbeit vieler Akteure auch über Verwaltungsgrenzen hinweg. In Arbeitsgemeinschaften oder Zweckverbänden arbeiten Kommunen bereits heute zusammen. Doch wie können diese Partnerschaften effizienter gestaltet werden, welche neuen Formen sind denkbar? Welche Verwaltungsstrukturen müssen verändert werden für eine interkommunale Zusammenarbeit? Auf diese Fragen sollen die vom BMBF geförderten Bündnisse Antworten finden und ihre Konzepte so weit vorantreiben, dass ihr Potenzial für eine ressourcenschonende, regionale Kreislaufführung fundiert eingeschätzt werden kann.