Johanna Wanka zum Wissenschaftsbarometer 2016

Bundesforschungsministerin Johanna Wanka:

"Das Wissenschaftsbarometer 2016 macht deutlich, dass die Menschen in Deutschland der Wissenschaft überwiegend vertrauen: 70 Prozent der Menschen widersprechen laut der Umfrage der Behauptung, dass alles in allem die Wissenschaft mehr schadet als nützt. Dieses Vertrauen in die Wissenschaft ist wichtig, um entscheidende Zukunftsfragen wie etwa die Digitalisierung oder die Energiewende weiter zu erforschen und voranzutreiben. Der Dialog mit den Bürgern darf dabei nicht zu kurz kommen. Wissenschaft und Forschung können nur langfristig erfolgreich sein, wenn die Menschen neue Entwicklungen mittragen.

Deshalb ist es auch gut, dass das Interesse an Wissenschaft und Forschung weiter steigt. Wissenschaft ist für die Bevölkerung kein Randthema. 41 Prozent der Menschen, deutlich mehr als vor zwei Jahren, sagen, dass sie sich für Themen aus der Wissenschaft interessieren. Das ist eine gute Basis für Forschungspolitik."

[Die Ministerin bezieht sich auf heute veröffentlichte Zahlen des Wissenschaftsbarometers 2016 der Initiative Wissenschaft im Dialog (WiD). Das Interesse an Themen aus der Wissenschaft ist laut dieser repräsentativen Umfrage deutlich gestiegen: Noch vor zwei Jahren gaben im Wissenschaftsbarometer 2014 gerade mal 33 Prozent der Befragten an, dass sie sich für Themen aus der Wissenschaft interessieren. In der aktuellen Umfrage bekundeten 41 Prozent der Menschen ihr Interesse für Wissenschaft.]