Jugend forscht: Anja Karliczek ehrt MINT-Talente

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek hat die Siegerinnen und Sieger des Bundesfinales von „Jugend forscht“ ausgezeichnet. „Es ist gut, wenn Sie weiterhin danach streben, noch besser zu werden“, sagte sie. Davon profitiere die ganze Gesellschaft.

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek und Stefan Oschmann, Vorsitzender der Geschäftsleitung und CEO von Merck sowie R. Alexander Lorz, Hessischer Kultusminister und 1. Vizepräsident der KMK (ganz rechts), gratulieren den Bundessiegern Anna Fleck (16) und Adrian Fleck (19) aus Hessen © Stiftung Jugend forscht e. V. / Merck

Sie entwickeln Assistenzroboter, tüfteln an Smartphone-Apps, die Patienten mit Multipler Sklerose bei ihrer Therapie begleiten, wollen Weltraumschrott direkt im All recyceln und vieles mehr: 182 Nachwuchsforscherinnen und -forscher haben beim Bundesfinale von „Jugend forscht“ vom 24. bis 27. Mai in Darmstadt ihre Projekte vorgestellt. Bundesforschungsministerin Anja Karliczek hat die Siegerinnen und Sieger von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb ausgezeichnet. „Jugend forscht“ veranstaltet bundesweit jedes Jahr mehr als 110 Wettbewerbe, um junge Menschen für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) zu interessieren, Talente frühzeitig zu entdecken und sie gezielt zu fördern.

„Keiner von uns kann die Zukunft vorhersagen, aber wir können sie gestalten“, sagte Karliczek. Wer viel über Chemie, Biologie, Physik, Mathematik und Technik wisse, habe die besten Möglichkeiten dazu. „Unsere Gesellschaft braucht Menschen, die den Mut haben, Neues zu denken. Sie braucht Menschen, die Ideen haben und daraus etwas machen, die alte Fragestellungen neu durchdenken und Antworten auf Fragen suchen, die noch gar nicht gestellt wurden. Sie braucht Menschen, die sich einbringen, angetrieben von der Überzeugung, dass es immer noch eine bessere Lösung gibt. Geben Sie Ihre Begeisterung für die Naturwissenschaften weiter“, appellierte die Bundesforschungsministerin bei der Preisverleihung an die jungen MINT-Talente.

12.000 Jungforscherinnen und -forscher hatten sich an der aktuellen Runde von „Jugend forscht“ beteiligt. Unter dem Motto „Spring!“ präsentierten sie ihre Projekte und Idee – 182 MINT-Talente zogen ins Finale ein. „Es ist gut, wenn Sie weiterhin danach streben, noch besser zu werden. Von solchen Höchstleistungen profitiert die ganze Gesellschaft“, sagte Karliczek zu den Finalistinnen und Finalisten.

Die folgenden Preise überreichte die Bundesforschungsministerin:

  • Preis des Bundesministeriums für Bildung und Forschung für die beste interdisziplinäre Arbeit an Moritz Hamberger aus Bayern
  • Preis der Bundeskanzlerin für die originellste Arbeit an Anna Fleck und Adrian Fleck aus Hessen
  • Preis des Bundespräsidenten für die außergewöhnlichste Arbeit an Marco David, Benedikt Stock und Abhik Pal aus Bremen

Jugend forscht

Jugend forscht ist eine gemeinsame Initiative der Bundesregierung, des „stern“, von Wirtschaft, Wissenschaft und Schulen. Schirmherr ist der Bundespräsident. Kuratoriumsvorsitzende der gemeinnützigen Stiftung Jugend forscht e. V. ist die Bundesministerin für Bildung und Forschung. Für die Sieger gibt es Geld- und Sachpreise. Dazu zählen unter anderem Forschungsaufenthalte und Praktika wie auch die Teilnahme an internationalen Schülerwettbewerben.