Junge Entdecker erforschen die Küsten

„Mein mobiles Küstenlabor“, eine Mitmach-Aktion im Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und Ozeane, macht Halt in acht Küstenorten an der Nord- und Ostsee: Mit Becherlupe, Kescher und Forschungsanleitungen können Kinder das bunte Küstenleben erforschen.

Mein mobiles Küstenlabor
Silas und Felix lernen mit Hilfe des Küstenlabor-Ratespiels die Flora und Fauna an derNordsee kennen – das Ziel der SommerTour der Aktion „Mein mobiles Küstenlabor“. © BMBF/Wissenschaftsjahr 2016*17
Mein mobiles Küstenlabor
Ein Mädchen hat bei der Strandexpedition etwas Interessantes gefunden und schaut sichdas Fundstück in der Becherlupe genauer an. Bei der SommerTour der Aktion „Mein mobilesKüstenlabor“ im Wissenschaftsjahr Meere und Ozeane erkundete sie den Schilliger Strand. © BMBF/Wissenschaftsjahr 2016*17
Mein mobiles Küstenlabor
Franziska Frank, Studentin am ICBM Oldenburg, ist am Schilliger Stand aufForschungsexpedition mit den Kindern. Zusammen untersuchen sie das bunte Strandlebender Nordsee in Friesland im Rahmen der SommerTour von „Mein mobiles Küstenlabor“ imWissenschaftsjahr 2016*17. © BMBF/Wissenschaftsjahr 2016*17
Mein mobiles Küstenlabor
Ein Junge deckt sich mit Infomaterialien am Stand der SommerTour ein. Kindern die Floraund Fauna von Ost- und Nordsee näher zu bringen, ist das Ziel der SommerTour der Aktion„Mein mobiles Küstenlabor“ im Wissenschaftsjahr Meere und Ozeane. © BMBF/Wissenschaftsjahr 2016*17
Mein mobiles Küstenlabor
Mit dem "mobilen Küstenlabor" können Kinder in den Sommerferien das bunte Küstenleben an der Nord- und Ostsee erforschen. © BMBF/Wissenschaftsjahr 2016*17

Ob Silbermöwen in der Luft, Muscheln und wuselnde Krabben am Strand, Mikroorganismen, Fische, pelzige Seeigel und Pflanzen im Wasser: Das bunte Küstenleben steckt voller Überraschungen. An Stränden tummelt sich vielfältiges Leben – das voneinander abhängig ist. Stirbt eine Art aus, sind meist viele andere Arten gefährdet. Deshalb ist es wichtig, den Lebensraum Küste zu schützen und zu erforschen. Während der SommerTour des „mobilen Küstenlabors“ können Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren in den Sommerferien selbst zu Forschenden werden – und die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt an den Nord- und Ostseeküsten genauestens unter die Lupe nehmen.

Von Zingst an der Ostsee bis St. Peter-Ording an der Nordsee: Vom 25. Juli bis zum 4. August ist die SommerTour zu Gast in acht Küstenorten. Bei Strand-Expeditionen erforschen Kinder unter fachkundiger Begleitung die Strände und die Meereswelt – und bringen dabei ihr „mobiles Küstenlabor“ zum Einsatz. Der Aktionsbeutel ist gepackt mit Becherlupe, Kescher, Meeres-Quartett, dem Magazin „Forscher Ahoi“ und einer Forschungsanleitung. Darin finden Kinder Anregungen für spannende Untersuchungen: Welches Lebewesen „verklebt“ sich mit Meeressalat? Wie erkennt man eine lebende Wattschnecke? Was verbirgt sich im „Speiball“ der Silbermöwe? Das und mehr können die jungen Forschenden entdecken.

Während der SommerTour laden zusätzlich Spiele und Mitmach-Aktivitäten am Strand Kinder und Familien ein, ihr Wissen rund um Meere und Ozeane zu testen. Beim „Blauen Quiz“ gilt es, spielerisch zu entdecken, in welchem Zusammenhang Alltagsobjekte mit dem Meer stehen. Silbermöwe, Strandkrabbe und Co. sind Thema des Küstenlabor-Ratespiels, das mit Eltern oder Freunden im Team gespielt werden kann.

Alle Termine der SommerTour

25. Juli, 10–17 Uhr: Zingst, Seebrücke
26. Juli, 10–17 Uhr: Kühlungsborn, Am Strandzugang 3, zwischen Seebrücke und Hafen
27. Juli, 10–17 Uhr: Timmendorfer Strand, Maritim-Seebrücke
28. Juli, 10–17 Uhr: Laboe, Sportstrand an der Schwimmhalle
1. August, 10–17 Uhr: Schillig, Schilliger Strand, am Restaurant „8 Grad Ost“
2. August, 10–17 Uhr: Dangast, Badestrand Dangast, Stelzengebäude
3. August, 11–18 Uhr: Cuxhaven, Kurteil Döse, Strandhaus Döse, Piratenecke
4. August, 10–17 Uhr: St. Peter-Ording, Eventgelände Ordinger Strand, Am Kirchenschiff

Der Aktionsbeutel „Mein mobiles Küstenlabor“ ist während der SommerTour und darüber hinaus noch bis Ende September 2017 bei zahlreichen Partnern des Wissenschaftsjahres 2016*17 kostenfrei erhältlich.