Karliczek: Deutschland braucht Agentur für Pandemievorsorge

Als Schlussfolgerung aus der Corona-Pandemie fordert Anja Karliczek in einem Gastbeitrag für das Handelsblatt eine neue Agentur für Pandemievorsorge.

Statement zum Wissenschafts- und Studierendenunterstützungsgesetz
Bundesforschungsministerin Anja Karliczek © BMBF/Hans-Joachim Rickel

Die Corona-Pandemie sei eine epochale Herausforderung für die Gesundheitsforschung schreibt die Bundesforschungsministerin in dem Beitrag. So habe die Pandemie mit der Entwicklung von PCR-Tests und mRNA-Impfstoffen einerseits eindrucksvoll die Leistungsfähigkeit der Wissenschaft demonstriert, andererseits aber auch gezeigt, woran es fehle.

Daher fordert Karliczek nun eine staatliche Agentur für Pandemievorsorge, um die Bevölkerung wirksam zu schützen. Diese Agentur solle „wie eine Spinne im Netz die Forschenden und die Entwickler aus Wissenschaft und Industrie verbinden, damit aus den exzellenten Forschungsergebnissen in möglichst kurzer Zeit einsetzbare Produkte entstehen“.

Der Grundstein dafür soll noch vor der Sommerpause gelegt werden. Denn, so Karliczek, „jedes Zögern wäre unverzeihlich. Noch liegt der Fokus auf der Bekämpfung der Pandemie. Darüber hinaus müssen wir aber jetzt schon die notwendigen Schlussfolgerungen aus der Pandemie ziehen.“

Den kompletten Gastbeitrag lesen Sie hier.