Karliczek: Digitale Lösungen für pandemiebedingte Herausforderungen

Zum Ende des Umsetzungsprogramms: Weltweit größter Hackathon #WirVsVirus bringt zahlreiche innovative Anwendungen hervor

Vom 20. bis 22. März beteiligten sich mehr als 28.000 Menschen mit 1.500 digitalen Projekten am #WirVsVirus-Hackathon der Bundesregierung, dem weltweit größten Hackathon gegen das Coronavirus. Ziel des Hackathons war es, Ideen für Anwendungen zu entwickeln, die dabei helfen können, die gesellschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie zu begrenzen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat als größter Mittelgeber die weitere Entwicklung und Umsetzung von 34 vielversprechenden Ideen mit insgesamt rund 1,5 Millionen Euro gefördert. Zum Ende des Umsetzungsprogramms am 1. Oktober 2020 erklärt Bundesforschungsministerin Anja Karliczek:

„Die Pandemie stellt uns tagtäglich vor zahlreiche Herausforderungen. Mit Innovationskraft und Kreativität haben sich seit Beginn der Krise viele Menschen in unserem Land auf die Suche nach möglichen Lösungen für die kleinen und großen Probleme begeben, die der verantwortungsvolle Umgang mit dem Covid19-Virus mit sich bringt. So auch im Rahmen des Hackathons der Bundesregierung, auf dem 147 konkrete Projektideen entwickelt worden sind.

Ich freue mich, dass durch die Förderung des BMBF seit Juni ganze 34 Projektideen aus dem Hackathon bis zur Prototyp-Reife weiterentwickelt werden konnten. Hierbei sind spannende und für den Einsatz im Alltag nützliche digitale Lösungen entstanden. Dazu zählt beispielsweise ein Widget, ein Bildschirmelement, über das verifizierte und nachprüfbare Informationen zu Covid-19 auf Websites kostenfrei zugänglich gemacht werden können. Oder ein geschützter, digitaler Kommunikationskanal, der zur Betreuung bedürftiger Familien durch die Kinder- und Jugendhilfe entwickelt wurde. Mit der Förderung dieser Projekte konnten wir einen wichtigen Beitrag dazu leisten, das kreative Potenzial von Entwicklerinnen und Entwicklern für das Innovationsland Deutschland weiter zu erschließen.“

Hintergrund:

Details zu den geförderten Projekten finden Sie unter:

https://prototypefund.de/projects/round-wvv/

Die Organisatorinnen und Organisatoren des Hackathon haben ein Umsetzungsprogramm aufgesetzt, für das sich 130 Projektideen qualifizieren konnten. 34 besonders anspruchsvolle und innovative Projektideen wurden als passend zur bereits laufenden BMBF-Fördermaßnahme „Prototype Fund“ identifiziert. Die Einreicher der jeweiligen Projektidee wurden deshalb aufgefordert, sich außer der Reihe in dieser Fördermaßnahme zu bewerben.

Für die Förderung der 34 Projekte standen insgesamt rund 1,5 Millionen Euro zur Verfügung. Damit wurde jeweils die Entwicklung eines Prototyps zur Bewältigung der negativen Folgen aus der Covid-19-Pandemie realisiert.

Das Spektrum der Projekte ist sehr weit gefasst. Die Projekte haben sich beispielsweise mit Fragestellungen der Versorgung, der Produktionsunterstützung, der Kultur, des Gemeindelebens oder der zielgruppengerechten Information befasst. Gemeinsam war den Projekten ihr Ursprung im zivilgesellschaftlichem Engagement ihrer Initiatorinnen und Initiatoren.

Neben der Förderung kamen die „Corona“-Projekte des Prototype Fund auch in den Genuss der professionellen Projektbegleitung durch das Team des Prototype Funds. Es unterstützte die Projekte beim Projektmanagement, bei der Recherche und der Ergebnisverbreitung.

Erfahrene Coaches, die bei der Umsetzung der Projekte beraten und unterstützt haben, ergänzten so die finanzielle Förderung der Wettbewerbsteilnehmenden durch das BMBF und trägt zur nachhaltigen Etablierung der Innovationen bei.