Karliczek: Ja zur Wissenschaft ist auch ein Ja zu Wahrheit und Fortschritt

Bundesforschungsministerin zum Wissenschaftsbarometer 2019

Am heutigen Mittwoch wird das von „Wissenschaft im Dialog“ beauftragte Wissenschaftsbarometer 2019 vorgestellt. Dazu erklärt Bundesforschungsministerin Anja Karliczek:

„Das anhaltend hohe Ansehen der Wissenschaft in der Bevölkerung ist eine sehr gute Nachricht. Denn die Wissenschaft ist zentrale Institution in unserer Gesellschaft. Die Zustimmung spricht zu allererst für die Wissenschaftler in unserem Land.

Wissenschaft steht für das Streben nach Wahrheit und nach Fortschritt. Die Zustimmung zur Wissenschaft bedeutet, dass die Bürgerinnen und Bürger sich auch in unruhigen Zeiten wie den heutigen diesen Zielen verbunden fühlen.  Und wer sich mit Wahrheit und den Themen von morgen beschäftigt, wird auch die Zukunft positiv gestalten können.

Die anhaltend hohe Wertschätzung für die grundgesetzlich geschützte Wissenschaftsfreiheit ist zudem im Jubiläumsjahr unseres Grundgesetzes ein erfreulicher Befund. Dies ist für die Wissenschaft sicher Ansporn und Verpflichtung zugleich: Denn die Menschen erwarten Orientierung. Wissenschaftliche Erkenntnis als Grundlage informierter Entscheidungen ist mehr gefragt denn je.

Nach dem Wissenschaftsbarometer 2019 ist mehr als jeder Zweite interessiert an Wissenschafts- und Forschungsthemen, nur lokale Themen sind von noch größerem Interesse. Deshalb ist auch das Interesse groß, selbst mitzuforschen.

Zugleich wächst die Erwartung an Wissenschaft, sich aktiv zu Wort zu melden und in Debatten einzumischen. Das ist gut. Denn die Wissenschaft ist in der Lage, Diskussionen zu versachlichen und diese auf den wahren Kern zurückzuführen. Wissenschaft und Gesellschaft in einen noch engeren Dialog zu bringen, ist mir sehr wichtig.

Das Wissenschaftsbarometer zeigt erneut, dass sich die Menschen für Wissenschaft begeistern. Sie wollen verstehen, wie Wissenschaft ihr Leben prägt. Deshalb will ich die Wissenschaftskommunikation stärken, sie soll ein noch selbstverständlicherer Teil wissenschaftlichen Arbeitens werden. Dazu habe ich vergangene Woche konkrete Vorschläge vorgelegt.“