Karliczek: Mit Forschung und Innovation für die Zukunft gut aufgestellt

Prof. Uwe Cantner für weitere vier Jahre als Mitglied der Expertenkommission Forschung und Innovation vom Kabinett bestätigt

Die Expertenkommission Forschung und Innovation legt der Bundesregierung jährlich ein Gutachten zu Forschung, Innovation und technologischer Leistungsfähigkeit Deutschlands vor, zuletzt im Februar 2021. Damit setzt sie vielfältige und wichtige Impulse für das Innovationsland Deutschland. Ihr amtierender Vorsitzender, Professor Uwe Cantner, wurde kürzlich für weitere vier Jahre berufen. Dazu erklärt Bundesforschungsministerin Anja Karliczek:

„Es freut mich, dass Professor Cantner als national und international anerkannter Experte im Bereich der Innovationsökonomik uns weiterhin seine Expertise zur Verfügung stellen wird. Wir leben in einer Zeit, die uns die Bedeutung von Forschung, Innovation und technologischer Leistungsfähigkeit eindrücklich vor Augen führt. Dabei ist Deutschlands Innovationskraft die wesentliche Grundlage dafür, dass wir die Pandemie und ihre wirtschaftlichen wie gesellschaftlichen Folgen gut bewältigen können. Unser Wissenschafts- und Innovationssystem hat sich hier bewährt. Um den Innovationsstandort Deutschland weiter zu stärken, ist eine evidenzbasierte Politikberatung durch unabhängige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von hoher Bedeutung. Die Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) nimmt dabei eine zentrale Position ein.“

Hintergrund:
Die Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) leistet wissenschaftliche Politikberatung für die Bundesregierung und legt seit 2008 einmal im Jahr Gutachten zu Forschung, Innovation und technologischer Leistungsfähigkeit Deutschlands vor. Ein zentraler Bestandteil der Gutachten sind Handlungsempfehlungen für die nationale Forschungs- und Innovationspolitik. Das EFI Gutachten 2021 wurde der Bundesregierung am 24.2.2021 übergeben (Link zum Gutachten https://www.bmbf.de/files/2021-02-24_035%20PM%20EFI_Gutachten.pdf).

Prof. Cantner hat den Lehrstuhl für Mikroökonomik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena inne, an der er auch Vizepräsident für wissenschaftlichen Nachwuchs und Gleichstellung ist. In seiner Forschung befasst er sich u.a. mit innovationsökonomischen Fragestellungen in den Bereichen der Entrepreneurship- und Gründungsforschung, der Kooperations- und Netzwerkforschung, sowie der General-Purpose-Technologien samt den dazugehörigen Systemtransformationen. Die neue Berufungsperiode des amtierenden Vorsitzenden beginnt am 1. Mai 2021.

Weitere Mitglieder der Expertenkommission Forschung und Innovation sind:
 

  • Katharina Hölzle (stv. Vorsitzende), Leiterin der Forschungsgruppe IT-Entrepreneurship am Hasso-Plattner-Institut, Fakultät für Digital Engineering der Universität Potsdam
  • Irene Bertschek, Leiterin des Forschungsbereichs Digitale Ökonomie am ZEW Mannheim und Professorin an der Justus-Liebig-Universität Gießen
  • Holger Bonin, Forschungsdirektor am Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) Bonn und Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Kassel
  • Caroline Häussler, Inhaberin des Lehrstuhls für Organisation, Technologiemanagement und Entrepreneurship an der Universität Passau
  • Till Requate Professor für Innovation, Wettbewerbspolitik und Neue Institutionenökonomik an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel